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Feier im September / Schwerpunktfeuerwehr Hameln wendet neues Ausbildungskonzept an

Ihre Jugendfeuerwehr besteht schon 50 Jahre

Hameln (tis). Ein besonderes Augenmerk richtet die Schwerpunktfeuerwehr Hameln – als größte Ortswehr in der Stadt Hameln und Älteste im Landkreis – derzeit auf zukünftige Termine. Schließlich steht in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr an und im Jahr 2014 kann der 150. Geburtstag der Ortswehr gefeiert werden, erklärt Ortsbrandmeister Emil Burose im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

veröffentlicht am 24.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

„Ich freue mich schon heute auf das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr, das im September stattfindet. Es wird für uns eine besondere Freude sein, dieses Fest mit unserem Nachwuchs zu gestalten und zu feiern“, bemerkt der Ortsbrandmeister. „Und im Jahr 2014 feiert die Ortswehr ihr 150-jähriges Jubiläum. Der Festausschuss wird bereits mit den ersten Planungen beginnen.“ Emil Burose erwähnte noch, dass in diesem Jahr ein neues Ausbildungskonzept für die jüngeren Aktiven umgesetzt wird. Der Ortsbrandmeister bat Rat sowie Verwaltung um Mithilfe dabei, wie einer sinken Zahl bei den aktiven Brandschützern entgegengewirkt werden könne. Eine Ehrenamtskarte sei eine Möglichkeit, die er aber für verbesserungswürdig halte.

So konnte der stellvertretende Ortsbrandmeister Norbert Tegtmeyer in seinem Jahresbericht noch auf 102 aktive Mitglieder verweisen, was den Rückgang nur um einen Aktiven bedeutet. 10 786 Dienststunden verrichteten sie im vergangenen Jahr. 56 Mal wurde die Ortswehr zu Einsätzen alarmiert, denn so Norbert Tegtmeyer: „Die Hauptlast lag bei den insgesamt 294 Brand- und 615 Hilfeleistungseinsätzen natürlich bei den hauptberuflichen Feuerwehrmännern- und frauen der Wachbereitschaft.“ Der stellvertretende Ortsbrandmeister zeigt sich erfreut, dass es 2010 wie auch im ahr 2009 in Hameln keine Brandtoten gab. „Einmal mehr ein Beweis dafür, dass hauptberufliche und freiwillige Kräfte immer schnell genug zur Stelle waren und professionell gearbeitet haben“, meinte Tegtmeyer. Dabei gab es durchaus mehrere Wohnungsbrände, etwa im Februar am Ostertorwall, bei dem elf Personen über Drehleitern gerettet werden mussten oder im August gleich zweimal im Kuckuck und im Dezember an zwei Tagen hintereinander am Jagauweg und der Friedrich-List-Straße. Ein Feuer in der Wesermühle, Gartenhausbrände am Riesackweg oder ein Lagerschuppenbrand in Afferde waren zu verzeichnen. Aber auch die zahlreichen Einsätze durch Schneelast und Eiszapfen ließ Tegtmeyer nicht unerwähnt. Und die Altersabteilung hatte ihr 75-jähriges Bestehen im Oktober gefeiert.



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