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Vereinsschau Kleintierzuchtverein F. 53 Grohnde / Karl Flentje als Vereinsmeister gekürt

Ihre Beziehung zu etwas Lebendigem

Grohnde (gm). Deutlich mehr als 200 Besucher säumten die Grohnder Sporthalle und erfreuten sich am herrlichen Anblick der diesjährigen Preisträgertiere. Rund 160 edle Kaninchen aus den unterschiedlichsten Rassen und Farbschlägen sowie 12 Zwerghühner stellte der Kleintierzuchtverein F. 53 Grohnde bei seiner Ausstellung zur Schau. „So verschieden, wie die Kaninchen und Zwerghühner sind, so verschieden waren und sind die Motive der Züchter und Züchterinnen“, sagte Ausstellungsleiter Jürgen Meier in seiner Begrüßungsansprache. „Stand früher der Nutzen im Vordergrund, so liegen heute die Gründe meist im ideellen Bereich“, meinte der Tierliebhaber aus Hehlen. „Wir suchen die Beziehung zu etwas Lebendigem und die Verbindung zur Natur, die heute leider so oft verloren geht. Als Züchter wollen wir miterleben, wie ein Tier heranwächst, sich entwickelt und nicht zuletzt wollen wir durch unsere züchterische Arbeit die Vielfalt der Rassen und damit ein Stück Naturvielfalt erhalten“, signalisierte Jürgen Meier. Der Schriftführer des Kleintierzuchtvereins F. 53 Grohnde, Helmut Schramme, erklärt die Bewertungsmerkmale. „Zunächst einmal wird die Größe und das Gewicht der Tiere in Augenschein genommen“. Der Zustand des Fells sei sehr wichtig und drei Rassemerkmale werden beurteilt. Der Pflegezustand der Tiere dient schließlich als letztes Bewertungskriterium. „Die Kaninchen, die hier so glücklich in ihren Ställen sitzen und liegen, sehen alle sehr zufrieden aus und sind gut gepflegt“, erzählt Besucher Jörg Flickenschild aus Hameln, dessen Hobbys eher im technischen Bereich einzuordnen sind. Grußworte übermittelten Kreisverbandsvorsitzender Karl-Heinz Vogt und Bundesjugendleiter Hans-Dieter Funk. „Die Qualität dieser Zuchtschau kann sich sehen lassen und das Ambiente hier in der Grohnder Sporthalle ist ja sowieso immer erstklassig“, bilanzierte Funk. „Aber wir alle müssen uns verstärkt um den Nachwuchs bemühen. Wenn wir Alten keine neuen Jugendlichen in die Vereine bekommen, wer dann?“, appellierte Funk. Immerhin konnte sich mit Mirco Kinast (Graue Wiener) ein Jugendlicher in die Siegerliste der Vereinsmeister der Nachwuchszüchter eintragen. Vereinsmeister wurde Franz Meier (Deutsche Riesen wildgrau). Er stellte auch das beste Tier der Schau und hatte den besten Rammler, ebenfalls beide Deutsche Riesen wildgrau. Zweiter Vereinsmeister wurde Georg Wilhelm Fischer, stellte darüber hinaus die beste Häsin und erhielt den Pokal der besten Gesamtleistung mit seinen Groß Chinchilla Tieren. Bei den Zwerghühnern (Zwerg Wyandotten) trug sich Karl Flentje mit vier Titeln in die Siegerliste ein. Er wurde Vereinsmeister, stellte den besten Hahn, die beste Henne und erhielt den Kreisverband Ehrenpreis. Kaffee und Kuchen satt und eine Tombola rundeten die beiden Tage ab.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

Vereinsvorsitzender Jürgen Meier (re.) freut sich mit seinen Vereinsmeistern. Foto: gm


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