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Kammer befürwortet Bau des Neukaufs

IHK widerspricht Aussage Winkelhakes

Bad Eilsen (tw). Die IHK Hannover befürwortet - damals wie heute - den Bau eines Edeka-Neukaufs in Bad Eilsen. Das geht aus einem Brief hervor, den Dipl.-Ing. Gerhard Hoppe am Wochenende an Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann geschrieben hat.

veröffentlicht am 25.02.2008 um 00:00 Uhr

Hintergrund des Schreibens des IHK-Fachmanns sind die jüngsten Äußerungen von Friedrich Winkelhake in dieser Zeitung. Genauer: Wenn der Chef des Heimat und Kulturvereins Eilsen e. V. schreibe, dass die IHK Hannover gegenüber Bad Eilsens Ratsmitgliedern darauf aufmerksam gemacht habe, dass "mit einem solchen Bau Risiken für die Funktion des städtebaulich integrierten Einzelhandels verbunden" seien, dann werde die Position der IHK falsch wiedergegeben. Hoppe: "Tatsächlich haben wir uns im Rahmen eines Erörterungstermins beim Landkreises Schaumburg in Stadthagen am 23. Juni 2006 zu dem Projekt eines Lebensmittelmarktes der Edeka Minden-Hannover mit maximal 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche im Geltungsbereich des B-Planes Nr. 19. (3. Änderung, Entwurf) ausSicht der von uns zu beurteilenden Belange uneingeschränkt positiv geäußert." Im dazu verfassten Protokoll sei zutreffend festgehalten, dass der Unterzeichner keinerlei Einwände gegen das Projekt vorgetragen hat. Im Gegenteil. "Es ist unverändert als städtebaulich sehr gut integriert einzustufen und würde nach Lage, Größe und Zweckbestimmung wirkungsvoll zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung in der Gemeinde Bad Eilsen sowie zur Minderung des erheblichen Kaufkraftabflusses in benachbarte Standorte/Gemeinden beitragen", betont Hoppe. Immerhin fließe heute noch über ein Drittel der Kaufkraft im Bereich der Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern des periodischen Bedarfs aus der Gemeinde ab. "Auch deshalb", so Hoppe weiter, "hatten wir uns für die zügige Umsetzung (Genehmigung) des Projekts ausgesprochen und von weiteren Untersuchungen zur Verträglichkeit des Vorhabens mit der bestehenden Einzelhandelsstruktur in der Gemeinde abgeraten."



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