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Rektor im Schulausschuss: "Jetzt erst recht - das Prinzip Hoffnung regiert"

"IGS zweiter Klasse für Schaumburg"

Obernkirchen (sig). "Wir lenken weiterhin volle Konzentration auf die genehmigte Einführung der Integrierten Gesamtschule im kommenden Schuljahr, aber in Richtung des Ganztagsunterrichts regiert bei uns zur Zeit nur das Prinzip Hoffnung. Trotzdem sagen wir uns: Jetzt erst recht - und wollen eine pädagogisch sinnvolle IGS schaffen!" So äußerte sich Rektor Torsten Reinecke in derletzten Sitzung des Schulausschusses in diesem Jahr.

veröffentlicht am 13.12.2008 um 00:00 Uhr

Torsten Reinecke

Dass erüber die derzeitige Entwicklung enttäuscht ist, war auch der anschließenden Feststellung zu entnehmen: "Es gibt in Niedersachsen bislang keine IGS als Vormittagsschule. Alle haben ein verpflichtendes Nachmittagsangebot." Er schloss auch nicht aus, dass manche Eltern auf die jetzt von der Landesregierung vorgesehene Lösung verzichten werden und ihr Kind gleich aufs Gymnasium schicken. Karl-Heinz Struckmeier (SPD) befürchtete, dass man an den drei geplanten Standorten im Landkreis Schaumburg mit einer "IGS zweiter Klasse" starten müsse. Grundschulrektor Claus Dieter Gnad nahm die vorgeschriebene Fünfzügigkeit aufs Korn und erklärte: "Vierzügig hätte auch gereicht; wir sind davon ausgegangen, dass diese IGS ähnlich der Stadthäger eingerichtet wird, aber ohne die Sekundarstufe II." Elternvertreter Jörg Kreft fragte: "Warum hat man überhaupt eine Fünfzügigkeit gefordert, wenn man Geld sparen wollte?" Auch Beate Krantz (CDU) plädierte eindeutig und unmissverständlich für den Ganztagsunterricht an der künftigen Obernkirchener IGS. Horst Sassenberg (CDU) sah es so: "Es fehlen offensichtlich Faktenkenntnisse bei dieser Diskussion. Man hat nämlich beim Kreis nicht erkannt, dass für solche neuen Schulen erstmal diese Lösung genehmigt wird. Aber danach kann durchaus der nächste Schritt folgen, von dem ich überzeugt bin." Auch der Kreisausschuss habe schließlich den Ganztagsunterricht im Auge gehabt.



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