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Eltern warten auf Antwort aus dem Kultusministerium / "Bauliche Voraussetzungen gegeben"

IGS: Initiative will Planungsgruppe bilden

Rodenberg (fox). Eltern der Initiative "Pro IGS Rodenberg" haben sich erneut in der Rodenberger Schule getroffen, um sichüber die aktuellen Entwicklungen zur Einführung der IGS in Rodenberg zu informieren. Verstärkt wurde die Elternschaft durch die Schulelternräte der Grundschulen Haste, Bad Nenndorf, Lindhorst, Lauenau und Rodenberg.

veröffentlicht am 09.09.2008 um 00:00 Uhr

Der Wunsch nach einer Integrativen Gesamtschule (IGS) in Rodenberg scheint ungebrochen, das Interesse nach wie vor groß. Entsprechend der Überzeugung der anwesenden Eltern und des Ergebnisses der bereits vor Ostern vorgenommenen Eltern-Befragung wollen rund 35 Prozent die Vorteile des integrativen Schulmodells für ihre Kinder eingesetzt sehen, wie Initiativen-Mitinitiator Martin Stemme mitteilt. Auch die großeZahl der Bewerbungen an der IGS Stadthagen und die vielen Ablehnungen aus Kapazitätsgründen sprächen eine eigene Sprache, meint der Hohnhorster. Beim Treffen hörten die Beteiligten nicht nur den Bericht der Schulelternräte, sie sprachen auch über den aktuellen Stand und erläuterten das weitere Vorgehen. "Die Schulleitung der Stadtschule Rodenberg hatte bereits Ende vergangenen Jahres das Votum des Schulvorstands und des Kollegiums sowie den Antrag des Schulelternrats auf Einrichtung einer IGS am Standort Rodenberg an den Landkreis weitergeleitet", erinnerte Stemme. Nach Befürwortung durch den Kreistag liege der Antrag auf Einrichtung derzeit beim Kultusministerium in Hannover. Die Schule warte nun auf eine positive Antwort, damit auch die offizielle Planungsgruppe zur Ausarbeitung eines pädagogischen Konzepts zeitnah gebildet werden könne, verdeutlicht der Hohnhorster. Die Schulleitung und das Kollegium der Schule stünden in den Startlöchern. "Die baulichen Voraussetzungen sind gegeben, um den Beginn einer IGS in Rodenberg für August 2009 realisieren zu können", stellte Stemme fest. Aus diesem Grund will die Elterninitiative "Pro IGS Rodenberg" mit weiteren Aktionen dem Elternwillen stärkeren Ausdruck verleihen. Geplant sind Sammelanfragen an das Kultusministerium, die Ergänzung der Unterschriftensammlungen und die intensive Information der Eltern. Stemme ruft zur Beteiligung am nächsten Treffen in der Schule am 6. Oktober, 19.30 Uhr, auf. Interessierte können sich an die Vorsitzenden der Schulelternräte der Grundschulen oder per E-Mail an schulelternrat@j-rodenberg-schule.de wenden.

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