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Paul-Egon Mense bleibt Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes / Zwei neue Mitglieder begrüßt

"IGS ein wichtiger Standortfaktor für Rinteln"

Rinteln (rd). Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Rinteln ist Paul-Egon Menseerneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Erster Stellvertreter wurde Rolf Edler, der auch im Ortsrat Rinteln sitzt. Zweiter Stellvertreter wurde Heiner Schülke aus Schaumburg, Jobst von Ditfurth-Siefken Schatzmeister.

veröffentlicht am 24.09.2008 um 00:00 Uhr

Paul-Egon Mense

Zu Beginn der Versammlung konnte der Vorsitzende Petra und Heiner Schülke aus Schaumburgals neue Mitglieder im Ortsverband begrüßen. Das Ehepaar ist seit vielen Jahrenin der FDP und gehört seit Jahresmitte bedingt durch einen Wohnortwechsel zum Ortsverband Rinteln. Heiner Schülke, Diplom-Volkswirt und selbstständiger Unternehmensberater vornehmlich im Gesundheitswesen, war viele Jahre gesundheitspolitischer Referent der FDP-Bundestagsfraktion und ist als aktives Mitglied in den Bundesfachausschüssen für Gesundheit und Soziales tätig. Seine Ehefrau Petra ist Geschäftsführerin eines mittelständischen Pflegedienstes in Hannover. Mense kündigte an, noch vor Jahresende wollten der FDP-Kreis- und die Ortsverbände die im nächsten Jahr in Kraft tretende Gesundheitsreform öffentlich diskutieren lassen. Mense begründete außerdem, warum die Einrichtung einer IGS ein wichtiger Standortfaktor für Rinteln und der vorgesehene Klinikneubau aus betriebswirtschaftlichen Gründen unumgänglich sei. Das geplante Einkaufszentrum in der Nordstadt sieht Mense kritisch, bei rückläufiger Einwohnerzahl entstehe hier ein Überangebot. Mense betonte, er sehe in der Sportflächenvergabe am Steinanger an den SC Rinteln und der Finanzierung vondrei Fußballplätzen für 400 000 Euro eine Ungleichbehandlung gegenüber dem Reitverein, und sprach sich dafür aus, das "zweckentfremdete" Parkleitsystem mit laufenden Kosten von 13 000 Euro jährlich abzuschalten. Über die bisherige Ratsarbeit ließ Mense die FDP-Mitglieder wissen,dass ereinige Ratsentscheidungen als zu wenig nachhaltig empfinde und dassbeim "Geldausgeben" sehr widersprüchlich entschieden werde. Zum Schluss gab es noch einen Erfahrungsbericht über die bisher durchgeführten Standaktionen zum Thema "Steuern runter bei Benzin und Diesel" in Rinteln, Bad Nenndorf,Stadthagen und Bückeburg.

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