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Neue Verwaltungsstelle Nienburg-Stadthagen mit 8500 Arbeitnehmern

IG Metall vollzieht Verschmelzung: Christensen zum Chef gewählt

Landkreis (re). Die in der vergangenen Woche ange kündigte Fusion der Stadthäger mit der Nienburger IG Metall ist vollzogen. Der am Wochenende gewählte Chef der neuen IG Metall Nienburg-Stadthagen, Uwe Christensen aus Mardorf, sagte, "dramatische Verluste an Mitgliedern" bei der IG Metall in Stadthagen und Umland hätten die Gewerkschaft veranlasst, diese Verschmelzung vorzunehmen. Hintergrund sei insbesondere der hiesige drastische Verlust an Metall-Arbeitsplätzen in den vergangenen Jahren.

veröffentlicht am 20.02.2008 um 00:00 Uhr

Erläutern die Verschmelzung: Gewerkschaftssekretär Thorsten Grög

In der fusionierten neuen Einheit sind rund 8500 Arbeitnehmer organisiert, davon knapp 3600 aus dem Schaumburgischen und etwa 4700 aus dem Gebiet der Nienburger Verwaltungsstelle mit den Bereichen Syke und Diepholz. Den Zusammenschluss hat die Delegiertenversammlung vollzogen, die sich am Wochenende konstituiert hat. Die Verwaltungsstellen Nienburg und Stadthagen hatten in den vergangenen drei Jahren bereits kooperiert. Die Delegiertenversammlung wählte zum zweiten, ehrenamtlichen Bevollmächtigten Roland Schnabel (Diepholz). Die elf weiteren Mitglieder des Ortsvorstands sind die Betriebsräte Jürgen Bittner und Tuncay Korkmacyigit (Faurecia, Stadthagen), Wolfgang Duensing (Schlüter GmbH, Neustadt), Horst Fischer (Lühr-Filter, Stadthagen), Hans-Albrecht Frei (Stuhr), Heino Freyer (Zahnradfabrik Wagenfeld), Marlene Grimm (ZF Elastmetall, Damme), Gerhard Hartmann (Bremskerl, Estorf), Rolf Jakobsen (Schöma, Diepholz), Ralf Meier (Fränkische Rohrwerke, Bückeburg) und Nadine Thürnau (Brugg Rohrsysteme, Wunstorf).



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