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"Johannishof" bleibt ungeschmälert bestehen

IG Metall: Nienburg und Schaumburg fusionieren

Stadthagen (ssr). Nach dreijähriger Übergangszeit ist es nun soweit: Der Stadthäger und der Nienburger Verband der IG Metall fusionieren am kommenden Wochenende. Die neue IG Metall Nienburg-Schaumburg mit ihren insgesamt 8500 Mitgliedern wird nach Auskunft der Organisation zwei gleichberechtigte Sitze haben.

veröffentlicht am 14.02.2008 um 00:00 Uhr

In vollem Umfang soll das IG-Metall-Büro im "Johannishof" erhalt

"Räumlich und personell wird sich in unserem Büro im Stadthäger Johannishof überhaupt nichts ändern", sagte der Stadthäger IG Metall-Sekretär Thorsten Gröger gestern auf Anfrage. Wie bisher werden demnach in dem Fachwerkgebäude an der Probsthäger Straße zwei politische Sekretäre und zwei Verwaltungsangestellte für die Mitglieder zur Verfügung stehen. Dieselbe Personalstärke werde auch im Nienburger Büro vorgehalten, so der Sprecher. Die neue Organisationseinheit werde "zwei gleichberechtigte Sitze" haben, versicherte Gröger. Es handele sich um "zwei vollwertige Büros" in Stadthagen und in Nienburg. Auch der Dienstsitz des am Wochenende zu wählenden Ersten Bevollmächtigten werde sich gleichermaßen an beiden Standorten befinden, ergänzte der Sekretär. Die bisherige IG Metall Stadthagen bringt laut Gröger 3750 Mitglieder in die Fusion ein, der geographisch wesentlich größere Nienburger Bereich (er umfasst das Dreick von Damme südwestlich von Diepholz, Stuhr südlich von Bremen und Neustadt a.R.) steuert 4750 Mitglieder bei. Es gebe perspektivische Überlegungen, so Gröger, im weitgestreckten westlichen Bereich dieses Gebietes eventuell zusätzliche Stützpunkte einzurichten. Der Stadthäger Standort werde davon aber nicht betroffen sein. Der inhaltliche Schwerpunkt des Stadthäger Büros über die Betreuung der im Umfeld lebenden Mitglieder hinaus werde das Thema Metallbetriebe sein, während in Nienburg eher das Stichwort Textil betreut werde, fuhr Gröger fort. Außer den Schaumburger Metallbetrieben als vorrangigem Einsatzbereich gehe es dabei vor allem um Unternehmen bei Damme. Die in den vergangenen Jahren nach Auskunft von Gröger "erheblich gesunkene Mitgliederzahl" im Bereich der bisherigen IG Metall Stadthagen beginne derzeit, sich zu stabilisieren. Mitte der neunziger Jahre waren es einmal mehr als 5000 gewesen. "Für 2008 erhoffen wir uns aber sogar wieder einen leichten Anstieg unserer Mitgliederzahlen", zeigte sich Gröger optimistisch.



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