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Evangelischer Frauenbund schiebt Initiativen an

Ideen von Frauen

Hameln. Auf eine 110-jährige Geschichte kann der Ortsverband Hameln des Deutschen Evangelischen Frauenbundes (DEF) in diesem Jahr zurückblicken. „Der DEF hat als Verband für Frauen, die Mitarbeit, Gemeinschaft und Orientierungshilfen auf der Grundlage christlichen Glaubens suchen, nach wie vor einen wichtigen Platz in unserer Kirche und Gesellschaft“, betont Hanna Grosse, Mitglied des gleichberechtigten Vorstandsteams.

veröffentlicht am 18.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

Das Dewezet-Kreisblatt berichtete am 13. März 1903 über die Gründung: „Die Frau für die Frau, jedoch Hand in Hand und mit Hilfe des Mannes – das ist der Grundsatz des Evangelischen Frauenbundes. (…) Es folgte die Gründung mit 41 Damen als Mitglieder.“ Die Mitgliederzahl konnte im Laufe von über einem Jahrhundert ausgebaut werden und hält sich seit einigen Jahren konstant bei 48 Mitgliedern.

Mit Hildegard Garbe und Heidrun Wagner konnten zwei neue DEF-Damen begrüßt werden, wie Vorstandsmitglied Anneliese Ketelhake in ihrem Bericht ausführt. „Wir bieten interessante Themen aus unterschiedlichen Bereichen an, wobei der christliche Aspekt und Auftrag Vorrang hat. Wir legen großen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit, mischen uns ein und diskutieren gern“, so Anneliese Ketelhake zu den heutigen Grundsätzen des DEF. Des Weiteren gehören dem gleichberechtigten Vorstandsteam Margret Stoppel, Renate Böhm, Christa Walz, Waltraud Spiegelberg, Magdalene Geweke und Christa Moser an. In den vergangenen zwölf Monaten beschäftigten sich die DEF-Damen mit der Auslegung der Jahreslosung, der Ökumene aus katholischer Sicht sowie mit dem Thema „Mütter – Rabenmütter – Übermütter – Müttergenesungswerk – und himmlische Frauen“. Die Tagesfahrt zu Land und auf der Weser führte die DEF-Damen auf den Spuren der Hugenotten zur Klosterkirche Kemnade. Nicht ohne Stolz fügt Anneliese Ketelhake ihrem Bericht an, dass alles, was der DEF in den vergangenen Jahrzehnten angeschoben habe, in guten Händen weiterlaufe. Verweisen möchte sie dabei besonders auf die Hamelner Bahnhofsmission und das Frauenhaus. „Sie sehen, Planung, Beratung und Diskussion bilden den Grundstein für die Verbandsarbeit. Für die Zukunft werden wir sicher weitere gute Ideen und Projekte anbieten. Wir wollen und müssen weiter Kirche und Gesellschaft mit Bildungsarbeit vernetzen“, betont Anneliese Ketelhake in ihrem Schlusswort.sbr



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