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Gläubiger weist Vorwürfe zurück / VTB auch

"Ich wollte unterschreiben"

Bückeburg (rc). Einer der beiden Gläubiger, an deren fehlenden Unterschriften unter Verzichtserklärungen die Rettung der VTB gescheitert ist, hat Vorwürfe zurückgewiesen, er wäre abgetaucht, nicht zu erreichen und nicht zur Unterschrift bereit gewesen.

veröffentlicht am 27.07.2006 um 00:00 Uhr

"Es ist nicht so, dass ich nicht unterschreiben wollte", sagte er gegenüberunserer Zeitung. Er habe seine Unterschrift aber an die Bedingung geknüpft, dass die VTB künftig Drucksachen und Wein über seine Firma beziehe, als "eine Art Kompensation" für seine Verluste. Er sei mehrfach von Sozialwart Ulrich Mohr angerufen worden und habe dabei mehrfach darauf verwiesen, dass er sich an seinen Anwalt wenden solle. Das sei nicht geschehen. Vorwürfe, die Mohr zurückweist. Er habe sehr wohl mit der Sozietät des Anwalts telefoniert, der allerdings bis zum Beginn der Woche im Urlaub gewesen sei. Nach weiteren Versuchen habe der vorläufige Insolvenzverwalter die Sache übernommen. Der 2. Vorsitzende Thomas Hammacher ergänzte, dass die Vergabe von Aufträgen über Ausschreibungen gelaufen wäre: "Solche Kungeleien hätte es mit der neuen VTB nicht gegeben."

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