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Kindergarten übt den Umgang mit fremden Hunden

„Ich weiß nicht, welche Sorte das ist, weil wir keinen haben“

Lüdersfeld (hga). Der Kindergarten „De soite Racker“ in Lüdersfeld hat sein Programm, die Jungen und Mädchen an Tiere und den Umgang mit ihnen heranzuführen, mit einem besonderen Gast fortgesetzt. „Wolf“, ein altdeutscher Schäferhund, diente als lebendiges Unterrichtsobjekt.

veröffentlicht am 10.05.2012 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 10.05.2012 um 18:41 Uhr

„Ich weiß nicht, welche Sorte das ist, weil wir keinen haben“, meinte Jonas aus dem Kreis der 13 vier- bis fünfjährigen Kinder, die zuerst in näherem Kontakt mit dem Vierbeiner kamen. Als zweite Gruppe warteten die sechsjährigen Kinder auf das Kennenlernen.

Der Gast war durchaus auf Augenhöhe mit dem einen oder anderen Kind. Ein nicht kleiner, eben typischer Vertreter seiner Art. Zunächst war da ein gewisser Abstand. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass „Wolf“ schier unendliche Geduld mit den Kindern hatte.

„Bestreicheln, dass müssen unsere Hunde abkönnen“, erklärte Brigitte Ollech, Koordinatorin der Organisation „Helfer auf vier Pfoten“ in Niedersachsen. Zusammen mit Hundeführerin Claudia Ewald machte sie sich daran, den Kindern den korrekten Umgang mit fremden Hunden nahezubringen. Schulen, Behinderteneinrichtungen und Kindergärten gehören zum Kreis derjenigen, die von Ollech und ihren ebenfalls ehrenamtlichen Mitstreitern aufgesucht werden. Die Tiere werden von örtlichen Rassehund-Vereinen gestellt.

Mittlerweile hatten die Kinder letzte Berührungsängste abgelegt. Es war nicht immer ersichtlich, wer das innige Streicheln mehr genoss. Alle Hunde, die in die unterschiedlichen Einrichtungen kommen, haben laut Ohlich eine besondere Ausbildung und Prüfung absolviert.

Alles geht einmal zu Ende, und so mussten sich auch die Kinder von „Wolf“ verabschieden. „Mir hat das Streicheln gefallen“, beschrieb Lisann ihre Eindrücke. „Das Leckerli geben“, sagte die strahlende Laura. Ein Regelbuch für den Umgang mit den Hunden sowie einen Film dazu ließen die Besucher in der Kita zurück.



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