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Ein Japaner macht in Nürnberg Furore

Ich bin Kiyotake, der neue Kagawa

veröffentlicht am 18.09.2012 um 06:00 Uhr

Wie sich die Zeiten doch ändern. Der erste japanische Profi Yasuhiko Okudera (heute 60 Jahre alt) wurde in den achtziger Jahren noch ein wenig belächelt. Doch der Exot setzte sich in der Fußball-Bundesliga schnell durch. Im Trikot von Köln, Hertha und Bremen brachte es der quirlige Mittelfeldspieler immerhin auf 234 Einsätze im deutschen Oberhaus und ist damit bis heute Rekordhalter bei den Söhnen Nippons.

Die wieseln nun mittlerweile in Scharen durch die deutschen Stadien und in die Herzen der Fußballfans. Und wieder leuchtet ein japanischer Stern ganz besonders am Bundesliga-Himmel. Der von Hiroshi Kiyotake, dem neuen Shinji Kagawa. Der nimmermüde Mittelfeldmotor des 1. FC Nürnberg ist zwar nur 1,72 Meter groß, aber dafür auf dem Platz ein Riese. Genau wie der Ex-Dortmunder Publikumsliebling, der nun die Fans auf der Insel bei Manchester United begeistert. Ob nun als glänzender Vorbereiter oder Torschütze, Hiroshi Kiyotake füllt alle Rollen im Team der Franken aus. Ein absoluter Glücksgriff von Trainer Dieter Hecking, der den 23-jährigen Nationalspieler aus Osaka an den Valznerweiher holte. Wer ihn beim Bundesliga-Trainer im Kader hat, der wird auch in Zukunft noch reichlich punkten. ro

Jubel-Japaner:

Hiroshi Kiyotake ist nach nur drei Bundesligaspielen schon Publikumsliebling beim 1. FC Nürnberg.

Foto: dpa



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