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Filiale am Pferdemarkt vermeldet Kundenzuwachs um zehn Prozent

HypoVereinsbank: Unsere Sparer haben alles richtig gemacht

Hameln (wft). Sie zählt zu den kleinen Banken in Hameln, die HypoVereinsbank am Pferdemarkt. Aber sie fühlt sich als Filiale des zur italienischen Großbank UniCredit Group zählenden süddeutschen Finanzinstituts sozusagen als „Maßschneiderei“, als eine Bank, bei der „nichts von der Stange verkauft“ werde, wie der 30-jährige Filialleiter Felix Eberlein im Gespräch mit der Dewezet betont, sondern eben genau auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Bankprodukte.

veröffentlicht am 29.04.2010 um 11:39 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

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Eberlein, verantwortlich für zwei Filialen in Hannover und den Standort in Hameln, ist mit dem vergangenen Geschäftsjahr 2009 „trotz insgesamt schwieriger Marktbedingungen“ zufrieden. Das auf „intensive Kundenberatung ausgelegte Geschäftsmodell“ habe sich als der richtige Weg erwiesen. Eberlein: „Die Bank kann auf ein positives Jahr zurückblicken.“ So habe es im vergangenen Jahr einen Kundenzuwachs um zehn Prozent gegeben und Hameln sei im Bereich Niedersachsen und Ostwestfalen die erfolgreichste Filiale der HypoVereinsbank. Und betont: „Eine Kreditklemme gibt es bei uns nicht. Wir haben als kleine Filiale 7,6 Millionen Euro an Krediten im Bestand und verwalten Einlagen in Höhe von 5,3 Millionen Euro.“

Dass Eberleins Filiale am Pferdemarkt lokal verwurzelt ist, beweist er mit einer lokal geprägten eigenen EC-Karte, die als Motiv den Rattenfänger vom Brunnen in der Osterstraße trägt. „Die Reaktion an den Kassen darauf ist absolut positiv“, berichtet der Filialleiter, „und das auch außerhalb von Hameln.“

Zum Stichtag 31. Dezember 2009 betreute das Finanzinstitut in der Rattenfängerstadt mit fünf Mitarbeitern und drei Auszubildenden mehr als 1500 Privat- und Geschäftskunden, von denen viele schon seit Jahrzehnten der Bank die Treue hielten. Das Spargeschäft sei 2009 um 20 Prozent gesteigert worden, wobei die Kunden mittel- und langfristige Laufzeiten bevorzugt hätten. „Wenn man die aktuelle Zinsentwicklung betrachtet, haben unsere Sparer alles richtig gemacht.“ Wegen der Turbulenzen an den Weltbörsen sei dagegen der Umsatz mit Aktien um 63 Prozent gesunken. Dafür hätten die Anlageberater eine verstärkte Nachfrage nach „schwankungsarmen, aber renditeträchtigen Investmentfonds“ festgestellt.

Felix Eberlein, Chef der Hamelner Filiale der HypoVereinsbank, mit der EC-Karte mit Rattenfängerdarstellung.

Foto: wft

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