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Brandschützer erhalten nach erfolgreicher Truppmann-I-Ausbildung die begehrte Bescheinigung

Hut ab vor den Leistungen der Neulinge

Halle/Kirchbrak. Sie wollen in ihrer Freizeit helfen, andere Mitbürger aus Notlagen befreien und Hab und Gut der Allgemeinheit schützen.

veröffentlicht am 14.03.2018 um 10:42 Uhr

Bei der Abschlussprüfung. GL

Dies sind unter anderem die Beweggründe für junge Menschen, sich im Dienst der Feuerwehren zu engagieren. Für 18 angehende Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner begann nun ihr Dienst als Brandschützer mit dem Feuerwehr-Grundlehrgang. Nach insgesamt 56 Stunden Theorie- und Praxisausbildung haben alle Teilnehmer die erste Hürde mit dem Bestehen der Abschlussprüfung abgeschlossen. Am letzten Tag der seit Ende Januar laufenden Ausbildung stand noch die praktische Übung auf dem Betriebsgelände der Firma AMCO in Kirchbrak auf dem Plan, bevor sich alle Teilnehmer mit ihren Gruppenführern und Gästen im Haller Gerätehaus zusammenfanden. Die schriftliche Überprüfung sowie die mündliche Prüfung war bereits Tage zuvor abgenommen worden. Von den 18 Teilnehmern, die aus 13 Ortsfeuerwehren zusammengekommen waren, konnten am Schluss 17 von ihnen die begehrte Bescheinigung gleich ausgehändigt bekommen. Ein Aspirant muss noch einen Teilbereich nachholen. Besonders erfreulich stellten die Verantwortlichen fest, dass in diesem Jahr von den 18 Teilnehmern auch wieder zwei Frauen ihren Weg zur Feuerwehr gefunden haben. Aber auch die Tatsache, dass von den 18 Teilnehmern nur etwa die Hälfte aus den Jugendfeuerwehren kam, zeigt, dass hier rund 50 Prozent Teilnehmer als „Quereinsteiger“ zur Feuerwehr gestoßen sind, die in ihrer Freizeit Dienst in der Feuerwehr leisten wollen. Kreisausbildungsleiter Wolfgang Brand zeigte sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen, bedenkt man doch, dass die Mehrzahl der Lehrgangsteilnehmer „Neulinge“ sind, es wurden hier sehr gute Leistungen präsentiert, vor denen man seinen Hut ziehen muss. Sechs Teilnehmer erhielten die Note gut, elf die Note befriedigend und einmal wurde ein „Ausreichend“ vergeben. Als Lehrgangsbeste konnte Janina Wittlake (Ortsfeuerwehr Bremke) diese Truppmann-I-Ausbildung beenden.

Nach der jetzt abgelegten Prüfung müssen alle Teilnehmer nun in den nächsten zwei Jahren insgesamt weitere 80 Stunden Unterricht in den Ortswehren (Truppmann-II Ausbildung) absolvieren. Ein großer Dank wurde auch der Firma AMCO sowie allen weiteren Firmen und Betrieben für die zur Verfügungstellung ihrer Gelände und Gebäude ausgesprochen. „Hier konnte optimale und abwechslungsreiche Ausbildung geleistet werden“, so das Resümee. Ebenfalls wurde den Ortsbrandmeistern für die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge und die Nutzung der Gerätehäuser gedankt. Auch die Bereitschaft der Ausbilder, sich neben dem regulären Dienst in der Feuerwehr für die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses zur Verfügung zu stellen, wurde gewürdigt. Die Samtgemeindebürgermeisterin Tanja Warnecke ließ es sich nicht nehmen, den angehenden Brandschützern zu ihren Leistungen zu gratulieren und für ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit ihren Dank auszusprechen. Neben Samtgemeindeausbildungsleiter Thomas Schulze, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Ralf Knocke, Gemeindebrandmeister Andreas Damrau, seinem Stellvertreter und Ausbilder Andreas Dörre und dem Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, Ronald Hübner, waren mehrere Ortsbrandmeister und zahlreiche Gäste anwesend und beobachteten die gezeigten Leistungen bei den Abschlussübungen. In ihren Grußworten anlässlich des Lehrgangsabschlusses betonten die Redner, dass es in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich sei, dass sich Männer und Frauen beim Dienst in der Feuerwehr engagieren. Umso höher sei dieser Einsatz zu würdigen. Nach dem offiziellen Teil gab es für alle Teilnehmer und Gäste ein Abschlussessen in fröhlicher Runde.GL



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