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Hexen und Pinguine auf Schlittschuhen / Nachfrage beim Eisstockschießen riesengroß

Hunderte stürmen die Lauenauer Eishalle

Lauenau (nah). Der Start von Lauenaus fünfter Jahreszeit im fünften Jahr ist gelungen. Echte Schlittschuhfans konnten kaum das Ende des Eröffnungsprogramms in der Eissporthalle am Freitagabend abwarten. Der Ansturm setzte sich am Wochenende fort - und das bei zumindest am Sonnabend noch relativ milden Außentemperaturen.

veröffentlicht am 10.11.2008 um 00:00 Uhr

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Erst zeigten die Könner ihr Talent auf dem Eis: 26 Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren der ESC Wedemark unter der Leitung von Trainerin Katja Bögelsack, gefolgt von einem knappen Dutzend Mädchen und Jungen aus Lauenau und Umgebung. Diese werden von Oliver Pfeiffer und neuerdings von Barbara Schüller betreut. Auch durfte Lauenaus Maskottchen "Leo" nicht fehlen: in dem Kostüm steckte Tim Steinbrücker - und schwitzte tüchtig. Und noch ein Maskottchen kündigte Moderator Helmut Machule an: "Scorpi" von den hannoverschen Eishockeyprofis. Der Vorsitzende der "Lauenauer Runde", Heyno Garbe, betonte erneut, dank vieler freiwilligerörtlicher Helfer sozialverträgliche Preise an der Kasse bieten zu können. Und er lobte einmal mehr den Kälteexperten Eckhard Anderten aus Messenkamp: "Ohne dessen Engagement würde es diese Halle so nicht geben." Lauenaus Bürgermeister Heinz Laufmöller wünschte "eine neue tolle Saison". Der Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy dementierte, in Vertretung für den verhinderten Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier gekommen zu sein: "Den kann ich gar nicht ersetzen, weil ich auf Schlittschuhen keine gute Figur abgebe." Die Talente aus der Wedemark hatten den Dreh raus: die Jüngsten wirbelten als Pinguine über das Eis; Ältere zogen im Hexenkostüm samt Besen ihre Runden auf der 900 Quadratmeter großen Fläche. "Echt viel Platz", freute sich ein Mitglied. Bei der achtminütigen Final-Nummer schallten Abba-Hits durch die Halle. An der Kasse bildeten sich dichte Menschentrauben,die jedoch bis zuletzt das rot-weiße Trassenband von Hallenmitarbeiterin Gabi Neumann respektierten. Unterdessen hatte der stellvertretende Vorsitzende der "Lauenauer Runde", Klaus Kühl, schon wieder seinen Terminkalender gezückt. "Die Nachfrage beim Eisstockschießen ist riesig", berichtete er über etliche Anmeldungen. Zusätzliche Zeiten als die bereits bekannten an jedem Montag und Mittwoch ab 18 Uhr wird es jedoch nicht geben: "Das können wir doch den Schlittschuhläufern nicht antun."



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