weather-image
25°
×

Abwechslungsreiches, beeindruckendes Programm

Humboldt – unplugged

BAD PYRMONT. Einen beeindruckenden Überblick über das musikalische Niveau der Schüler des Humboldt-Gymnasiums lieferten zahlreiche engagierte Jugendliche bei ihrem Februarkonzert im Musikpavillon.

veröffentlicht am 07.03.2017 um 12:00 Uhr

IMG-20161016-WA0000

Autor

Reporter

Wie Conferencier Jonathan Gehring einleitend bemerkte, hatte die Fachgruppe Musik ihr Programm im Gegensatz zu früheren Jahren gestrafft und mit nur drei Werken des klassischen Genres sehr modern ausgerichtet.

Mit dem „Polka-Galopp“ des russischen Komponisten Andrei Petrov leiteten Lan Anh Vu Siebert und Phong Vuong den Abend ein, und bereits bei „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven bemerkte man: mit so viel Empathie kann man es auch spielen, und hier wächst eine richtige Pianistin heran. Ebenfalls in den klassischen Sektor gehörten von Ignaz Josef Pleyel das „Allegro moderato, 1. Satz aus Six Petits Duos“ und das „Tempo di Minuetto“, Ersteres vorgetragen von Alexa Jaros zusammen mit ihrem Violinlehrer Stephan Giminez, der auch im zweiten Stück seine Schülerin Sarina Pachel begleitete. Auch Eigenkompositionen wurden vorgestellt. Sha’ri Anna Louise Pohl interpretierte am Flügel hervorragend ihre „Midnight Melodie“ und Lena Frye zeigte am selben Instrument mit „The Storm“ ihre musikalische Ausdrucksstärke. „The Magnifcant Seven“ von Elmer Bernstein wurde von Janis Loki Kaulfers, Rafael Toffeleit und Tom Baron auf der Gitarre interpretiert. Lässig und mit swingendem Drive „Puttin‘ on the Ritz“ von Irving Berlin, das Phong Vuong am Piano intonierte, und mit solider Modernität das „Stay with Me“ von Sam Smith, gespielt von Clara Mulrane. Das breite musikalische Spektrum wartete sogar mit zwei Gesangsnummern auf, bei denen Maja Dörries mit sehr guter Artikulation und tragender Stimme zu „Radioactive“ von Lena Frye am Flügel begleitet wurde, sich selbst zum Gesang von „Hollywood Hills“ begleitete Mareike Bräuer. Wie gut der Musik-Leistungskurs aufgestellt ist, zeigte sich bei der komplizierten Ouvertüre zu „Cats“, das mit großer Instrumentierung aber auch viel Spaß auf der Bühne dargeboten wurde, was auch für die Augen angenehmer war, da die Lichtverhältnisse vor der Bühne, wo die meisten Acts stattfanden, sehr schlecht waren.

Zum Ausklang des Programms performten Melina von Wysiecki und Aileen Berbert zur Gitarrenbegleitung von Jasper Fidorra das „Home/Dirty Paws“ der Gardiner Sisters, bevor der Musik-Leistungskurs mit „Moses smoke the Water“ einen fulminanten Schlusspunkt setzte. Da machte dieses Konzert gleich Appetit auf das zweite Schulkonzert, das als Open Air Event am 31. Mai im Schlosshof stattfinden wird.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige