weather-image
22°
Beim größten Rott der Stadt werden die Neubauten eingeweiht / Familienfest mit neun Spielstationen

Hüttjer-Festplatz wird immer mehr zum Schmuckstück

Obernkirchen (sig). Sie haben am Sonntag ein rauschendes Fest gefeiert - die Männer und Frauen vom Rott "Hütte". Und sie hatten auch mehrfach Grund dazu. In der Zwischenzeit sind nämlich der neue Geräteraum und der Holzschober fast fertig geworden. Deshalb wurde schon mal die Einweihung vorweggenommen, wenn auch noch die Dächer eingedeckt werden müssen. Außerdem wurden die sommerliche Rottfeier und das Familienfest (bisher auf der Lieth) zusammengelegt.

veröffentlicht am 02.09.2008 um 00:00 Uhr

Hier wird mit voller Kraft gepumpt, damit der Wasserstrahl kräft

"Das sieht doch schon vorzeigenswert aus, was wir hier geschaffen haben", stellte Rottführer Udo Anke im Gespräch mit unserer Zeitung fest. Und in der Tat ist die Gemeinschaftsleistung des größten Rotts der Bergstadt ist wieder einmal zu bewundern. Ihr Festplatz an der Stoevesandtstraße entwickelt sich immer mehr zu einem richtigen Schmuckstück. Das Brennholz lag schon sauber gestapelt im Schober, und der Geräteraum wurde für das umfangreiche Kuchenbüfett genutzt. Damit ausreichend Sitzplätze vorhanden waren, gab es noch ein nach vorn hin offenes Zelt. Die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die am Familienfest teilnahmen, wurden auf dem Gelände reichlich beschäftigt. Zu diesem Zweck waren neun Stationen eingerichtet worden. Von der Torwand über den Nagelbalken bis zur Mohrenkopf-Schleuder und zum Angelspiel reichte die Auswahl. Vor allem die Jungen maßen ihre Kraft gern beim Baumstamm-Weitwurf. In der Gegend von drei Meter war dann aber meistens Schluss mit dem einst olympischen Wurfgeschoss. Zum Abschluss gab es nach Altersgruppen ausgewählte Preise, die sich die jugendlichen Wettkämpfer aussuchen konnten. Ausschlaggebend für die Reihenfolge war die erreichte Punktzahl. Rottführer Udo Anke bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei allen aktiven Rottmitgliedern, die in den vergangenen Wochen einiges zu leisten hatten, um das Neubauprojekt weitgehend zu vollenden und den Festplatz herzurichten. Er sprach die Hoffnung aus, dass sich an den noch ausstehenden Restarbeiten vermehrt auch jüngere Mitstreiter beteiligen. Die altbewährten Führungskräfte waren ohnehin gut vertreten. Sogar Stadtkommandant Wolfgang Anke übernahm Standdienst.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare