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Halteverbot soll kritische Stellen entschärfen / 22000 Euro für Dorfgemeinschaftshaus Schmarrie

Hülsede saniert Denkmal zur 950-Jahr-Feier

Die Ratsmitglieder nehmen das Denkmal in Hülsede in Augenschein. Die Platten mit den Namen der Kriegsopfer müssen erneuert werden. Hülsede (bab). Bis zur 950-Jahr-Feier Hülsedes soll das Ehrenmal saniert sein. Der Rat hat sich den derzeitigen Zustand angesehen. Bei der Begehung nahmen die Ratsmitglieder auch verschiedene Straßen und das Dorfgemeinschaftshaus in Schmarrie unter die Lupe. Halteverbote sollen künftig die Verkehrssituation an kritischen Stellen verbessern.

veröffentlicht am 26.03.2007 um 00:00 Uhr

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Probleme mit parkenden Autos hat die Gemeine vor allem an zwei Stellen: An der Meinser Straße in Meinsen und der Steinecke in Hülsede. Wie Bürgermeister Herbert Weibels (SPD) mitteilt, sei von Bürgern angeregt worden, Parkverbote auszuweisen. Wenn schwere Fahrzeuge die Meinser Straße von der K 57 aus hochführen, behinderten parkende Autos auf der rechten Straßenseite den Verkehr, ist eine Ansicht. Die zweite Problematik ergebe sich aus den beidseitig parkenden Fahrzeugen der Steinecke. SPD-Fraktionssprecherin Marion Passuth (selbst Anwohnerin) bestätigt, dass die Fahrzeuge teilweise nicht aus ihren Grundstückseinfahrten kämen, da parkende Autos Hindernisse darstellten. Ratsmitglied Joachim Hellmich (SPD) bestätigte, dass Feuerwehrfahrzeuge bei früheren Einsätzen dort ebenfalls Schwierigkeiten hatten. Der Rat einigte sich darauf, es mit einem eingeschränkten Halteverbot an beiden Straßen zu versuchen. Die Ratsmitglieder stimmten außerdem einstimmig dafür, das Ehrenmal in Hülsede und die Fassaden am Dorfgemeinschaftshaus in Schmarrie zu sanieren. Die Gedenktafeln am Ehrenmal sind stark verwittert. Bis zur 950-Jahr-Feier 2009 sollen sie durch Tafeln mit einer transparenten Kunststoffplatte ersetzt werden, hinter der die Namen der Kriegsopfer aufgelistet sind. Auch der jüdischen Toten soll gedacht werden. Das sei die Bedingung dafür, dass die "Schaumburger Landschaft" sich zu 50 Prozent an den Kosten beteilige, erklärte Passuth. Die Treppe am Eingang wird zudem repariert. Für die Fassadensanierung des Dorfgemeinschaftshauses hat die Gemeinde 22 000 Euro im Haushalt ausgewiesen. Arno Fatzler vom Bauamt schätzt, dass der Betrag ausreicht, um die Arbeiten auszuführen. Die Fachwerk-Balken und das "Pseudofachwerk" werde wiederhergerichtet. Das Haus soll einen zudem einen neuen Anstrich erhalten.

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