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Zum 100. Jahrestag des Erstfluges eines Hubschraubers wird in Bückeburg ein Nachbau des Fluggerätes präsentiert

Hubschraubermuseum ehrt den ersten Senkrechtstarter

Bückeburg (rc). Rechtzeitig zum heute beginnenden 25. Hubschrauberforum und zur "Langen Nacht der Kultur" hat das Hubschraubermuseum den Nachbau des ersten Fluggerätes fertig gestellt, mit dem der Flugpionier Paul Cornu vor 100 Jahren den ersten Hubschrauberflug geschafft hat. 20 Sekunden lang in rund 30 Zentimeter Höhe schwebte die Maschine - unverzichtbare Pionierarbeit für die Helikoptertechnologie.

veröffentlicht am 19.09.2007 um 00:00 Uhr

Stolz präsentiert Geschäftsführer Dieter Bals den Nachbau des Co

Mehr als 1000 Stunden Arbeit investierten Geschäftsführer Dieter Bals und sein Mitstreiter Mathias Stäblein in den Nachbau, der seit dem Wochenende unter der Decke der Halle des Museums hängt. Ganz fertig geworden sind sie nicht, wie Bals im Gespräch mit unserer Zeitung sagte. Tank, Motor oder aber Auspuff fehlen noch. "Aber bis zur offiziellen Übergabe des Nachbaus - geplant im November - soll alles gerichtet sein." An dem Projekt beteiligt waren außerdem die Ausbildungswerkstatt H der Heeresfliegerwaffenschule und die Lehrlingswerkstatt der Firma "Eurocopter". Ganz so einfach war der Nachbau nicht, denn von dem Fluggerät existierten lediglich Fotos, aber keine Konstruktionspläne. Dieter Störig, seines Zeichens ehrenamtlicher Mitarbeiter im Museum und Bastler von Hubschraubermodellen, setzte sich also zunächst hin und fertigte Zeichnungen an, wie der Hubschrauber konstruiert gewesen sein könnte. Nach diesen Zeichnungen fertigen Bals und Co. den Nachbau. Und legten Wert auf Detailtreue. Auf den Bildern war zu erkennen, dass Cornu seine Füße in Steigbügeln eines Pferdesattels platziert hatte. Also sind die Steigbügel in dem Nachbau zu finden. Während der Arbeiten an dem Nachbau stellte Bals zudem fest, dass Cornu ziemlich klein gewesen sein muss. Denn Matthias Stäblein schaffte es nur mit Mühe und Not, sich auf den Platz des Piloten zu zwängen. Wer sich den Nachbau anschauen will: Das Museum am Sabléplatz ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.



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