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18:23-Niederlage gegen den SV Alfeld II

HSG-Männer resignieren

Handball (mic). In der WSL-Oberliga mussten die Handballer der HSG Exten/Rinteln dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und hatten gegen die routinierte Verbandsliga-Reserve des SV Alfeld bei der klaren 18:23-Heimniederlage keine Chance.

veröffentlicht am 08.09.2008 um 00:00 Uhr

"Die erste Halbzeit war richtig gut! Nach dem Wechsel haben wir beim 12:16-Rückstand den Faden verloren, waren unkonzentriert und Unmut kam auf. Nach der holprigen Vorbereitung war der Kräfteverschleiß einfach zu groß", analysierte HSG-Trainer Gebhard Piepenbrink. Die Weserstädter starteten couragiert und legten eine 3:1-Führung vor. Alfeld blieb cool und erzielte durch den gefährlichen Nicky Schuboth (7 Tore) den 6:6-Ausgleich. Aus einer sicheren Abwehr markierte Felix Kortemeier die 9:8-Führung. Zur Pause verteidigte die Piepenbrink-Truppe einen 11:9- Vorsprung. In der zweiten Hälfte war die Luft beim Aufsteiger total raus. Technische Fehler und Ballverluste wurden von den routinierten Gästen eiskalt bestraft. Das Match kippte! Mit einem Zwischenspurt zog Alfeld über ein 16:12 zur 21:15-Führung davon. Die HSG resignierte und wurde mit einer 18:23-Abfuhr in die Schranken verwiesen. "Das ist kein Beinbruch! Alfeld ist ein starker Gegner. Wichtig ist, dass wir aus jedem Spiel lernen und ein Schritt weiterkommen. Vor allem die jungen Spieler", meinte HSG-Coach Piepenbrink zukunftsorientiert. HSG: Ermakov 4, Winter 1, Schuba 2, Kortemeier 6, Focke 4, Bünte 1.

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