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Wittenberg-Truppe gewinnt 29:21 / Rote Karte für Roland Becker

HSG Schaumburg Nord glanzloser Derbysiegerüber den VfL Stadthagen

Handball (hga). In einem insgesamt glanzlosen Derby gegen den VfL Stadthagen hat die HSG Schaumburg Nord ihre weiße Weste in der Landesliga verteidigt. Der 29:21 (17:12)-Heimsieg spiegelte den aktuellen Tabellenstand deutlich wider, die Kreisstädter waren letztendlich nicht stark genug, um die HSG ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen.

veröffentlicht am 10.11.2008 um 00:00 Uhr

Florian Günzel (l.) ist von der Stadthäger Verteidigung nicht au

"Kein schönes Spiel, unter dem Strich zählen die zwei Punkte", bilanzierte HSG- Coach Claas Wittenberg, sah seine Mannschaft wieder einen Schritt weiter. Jan Bruns stand über die volle Spielzeit im HSG-Tor, parierte dabei zur richtigen Zeit einige gute Chancen der Gäste. Den Kreisstädtern, die ohne JanTeuvo Harting auskommen mussten, gelang zu wenig. "Eigentlich sind wir nie richtig ins Spiel gekommen", befand VfL- Trainer Werner Eyßer, dessen Mannschaft in der Schlussphase Roland Becker durch eine Rote Karte (54.) verlor, Thomas Kaplanski folgte mit drei Zeitstrafen (56.). In der Anfangsphase ließ die HSG den Gästen kaum Luft und Zeit zum Atmen, schnell führte die HSG 5:1 (5.). Mit einer sehr offensiven Abwehr versuchte der VfL, das Spiel der HSG zu stören, dieses Vorhaben misslang zunächst gründlich. Bis zum 15:9 (22.) zeigte die HSG einen souveränen Auftritt, spielte sich durch die VfL-Abwehr. Dann riss der Faden, vier Angriffe ohne Tor waren die Folge. Auf der anderen Seite verpasste der VfL die Gelegenheit, die plötzliche Schwäche der Hausherren auszunutzen und erzielte ebenfalls keine Treffer. "In diesen Phasen haben wir zu viel verworfen", konstatierte Eyßer. Die schlechte Chancenverwertung der Gäste blieb, während die HSG nicht schön, aber auch nicht wirklich schlecht weitermachte. Das Spiel verflachte zusehends, über 21:16 (40.) und 25:19 (50.) kam die HSG zum letztendlich verdienten Heimsieg. "Wir hatten Glück, dass Stadthagen nicht alle Chancen zur rechten Zeit genutzt hat", erklärte Wittenberg. Sehr zupasskam der HSG die Nachricht, dass der bislangärgste Verfolger SV Eintracht Bad Salzdetfurth beim TSV Barsinghausen II unterlag und jetzt vier Punkte Rückstand auf die HSG hat. HSG: Czerwinski 7, Juretzka 5, Kleine 4, Gümmer 4, Hilbig 4, Günzel 3, Daseking 1, Hasselbring 1. VfL: Kaplanski 8, Joachim Becker 3, Schöttelndreier 3, Fischer 2, Pante 2, Wilkening 1, Hille 1, Böhlke 1.

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