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20:21-Pokalpleite gegen Hess. Oldendorf

HSG Exten ohne Spielwitz

Handball (mic). Die sieglosen Handballer der HSG Exten/Rinteln warten in dieser Saison weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis. Auch im Pokal kassierte die Truppe von HSG-Neutrainer Gebhard Piepenbrink eine blamable 20:21-Heimschlappe gegen die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf.

veröffentlicht am 22.09.2008 um 00:00 Uhr

Der Ligakonkurrent war zum Pokalderby mit der kompletten Zweitvertretung angetreten und hatte mit Thomas Edler denüberragenden Torjäger auf dem Parkett. "Die Abwehr war eine einzige Katastrophe! Unser Torwart Benjamin Timm hat mit zahlreichen Glanzparaden noch eine höhere Niederlage verhindert", bilanzierte der enttäuschte HSG-Linksaußen Christian Winter und war sprachlos. Die routinierten Gäste machten mit der schnellen 3:1-Führung ihren Siegeswillen von der ersten Minuten an deutlich. Bei den fast lustlos und ohne Spielwitz agierenden Weserstädtern fehlte die mannschaftliche Geschlossenheit. Über ein 3:3 und 7:7 blieb das Match offen. Thomas Focke und Alexander Ermakov waren erfolgreich. Doch die clevere Grund-Truppe nutzte die Lücken in der schwachen Abwehrformation der HSG Exten/Rinteln und behauptete einen 10:8-Vorsprung. Christian Winter verkürzte zum 10:11-Pausenrückstand. Nach dem Wechsel machte sich das Fehlen von Felix Kortemeier, der nach seiner roten Karte in Stadtoldendorf für zwei Spiele gesperrt wurde, vor allem in der Deckung bemerkbar. Hess. Oldendorf zog mit 17:13 in Front. Die Gastgeber wirkten total verunsichert und kassierten sogar in doppelter Überzahl einen Gegentreffer zum 18:20. Alexander Ermakov verwandelte drei Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Siebenmeter zum 20:21. Exten: Focke 7, Ermakov 7, Winter 2, Albrecht 2, H. Müller 1, Klaue 1. Hess. Oldendorf: Edler 9, Krettek 3, Riechert 2, Moldt 2, Wächter 2, Lange 2, Danger 1.

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