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Bückeburg hofft auf die kurzfristige Aufhebung der Sperre

HSB-Chef Bernd Schramme glaubt sich weiter im Recht

Handball (mic). In der Landesliga stehen die Handballerinnen der HS Bückeburg vor dem Aus! Auch an diesem Wochenende bleibt der HSB-Crew der Ausflug zur HSG Wennigen/Gehrden wahrscheinlich erspart. Der Verband will die verhängte Sperre (wir berichteten) erst nach Eingang der vollständigen Forderung gegenüber dem Klub aufheben.

veröffentlicht am 20.09.2008 um 00:00 Uhr

Melanie Konsog und Co. hoffen auf ihren ersten Saison-Einsatz in

Dagegen hat HSB-Chef Bernd Schramme Einspruch erhoben. Schramme bezweifelt die Rechtmäßigkeit dieser drastischen Maßnahme gegen seine Mannschaft. "Ich habe das Schreiben angemahnt, aber bis heute noch keine Nachricht vom Verband erhalten. Der Kommentar in der Zeitung von HVN-Vizepräsident/Spieltechnik Otto Daseking ist lächerlich. Ich hoffe, dass sich die Verantwortlichen besinnen und jemanden befragen, der sich auskennt", wettert Schramme rechtssicher. Insgeheim geht der HSB-Vorsitzende davon aus, dass sein Team in Wennigsen spielt. "Wenn nicht, müssen wir wahrscheinlich alle ausstehenden Spiele in vier Tagen nachholen", meint Schramme süffisant. Bleibt abzuwarten, wie die HSB-Spielerinnen diese Turbulenzen verkraftet haben. Bei Aufsteiger und Tabellenschlusslicht HSG Wennigsen/Gehrden ist die HSB-Crew dennoch nicht chancenlos. "Der Gegner ist sicherlich schlagbar! Nicole Domke wird aus Berlin anreisen. Zudem hoffe ich auf den Einsatz von Torfrau Christina Krüger nach ihrem Unfall", so der HSB-Trainer. Allerdings müssen die Bückeburgerinnen künftig auf Mandy Rudolph verzichten. Die Außenspielerin wechselte kurzfristig die Fronten und läuft beim Gegner auf. Aber es kann für die Frauen um HSB-Torjägerin Melanie Konsog noch schlimmer kommen. Bei einem dritten Nicht-Antreten würde die Mannschaft komplett vom Spielbetrieb entfernt. Anwurf: Samstag, 18.30 Uhr.

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