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Hündin landet im Bückeburger Tierheim - Vorgeschichte bleibt ein ungelöstes Rätsel

Hovawart-Mischling "Maggie" wieder zu Hause

Auetal-Bernser Landwehr (jl). Krzysztof Frost durchstreift seit dem Wochenende nachts nicht mehr die Wälder rund um die Bernser Landwehr, um nach seiner Hündin "Maggie" zu rufen. Der schwarze Hovawart-Münsterländer-Mischling ist 19 Tage und 19 Stunden nach seiner Flucht am Silvesterabend (wir berichteten) wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht und tollt jetzt wieder bei Frauchen und Herrchen herum.

veröffentlicht am 23.01.2008 um 00:00 Uhr

Glücklich wieder vereint: Krzysztof Frost und "Maggie". Foto: jl

Der erlösende Anruf bei Doris und Krzysztof Frost kam am vergangenen Sonnabend. Am Telefon meldete sich Branca Wölle, die zu diesem Zeitpunkt Bereitschaftsdienst im Bückeburger Tierheim hatte. Sie teilte dem Ehepaar mit, dass sich im Heim ein schwarzer Hund befinde, der die weißen Flecken wie "Maggie"habe aber größer sei als auf dem Foto in der Zeitung. Wer der Findling war, sollte sich schlagartig und mit lautem Getöse klären, als das Ehepaar Frost kurze Zeit später auf den fraglichen Hund in Bückeburg traf. "Sie hat gebellt, gejault, uns geleckt -und auch ein bisschen gebissen. Das war keine Frage mehr, dass das unser Hund war", beschreibt Krzysztof Frost das Wiedersehen, dass selbst die Tierschützer inBückeburg in Erstaunen versetzt habe. Das mit dem Foto kann Frost auch erklären: "Das ist ein halbes Jahr alt, und Maggie ist noch gewachsen." Wie "Maggie" ins Tierheim gekommen ist, ist klar, was davor war, bleibt Frauchen und Herrchen ein wenig nebulös. Gefunden worden sein soll der Hund am Sonnabend in einem Straßengraben in Steinbergen. Die Finder haben jedenfalls über eine Notrufnummer den Tierschutzverein eingeschaltet. Eine Mitarbeiterin hat den ziemlich abgemagerten aber äußerlich unversehrten Hund dann nach Bückeburg geholt, wo dann kurze Zeit später das große Wiedersehen stattfand. Den Namen der Finder haben Frosts nicht erfahren. "Die wollen anonym bleiben, hat man uns gesagt", erzählt Krzysztof Frost. Die etwas merkwürdigen Umstände scheinen kein Thema zu sein. "Maggie", auf den ersten Blick fit wie der viel zitierte Turnschuh, guckt Herrchen schräg und meint "Stöckchen". Das entschädigt den Hundehalter für 19 Tage rastlose Suche in den Wäldern rundum, die zu nichts geführt hatten. "2000 Kilometer sindwir in der Zeit gefahren", bilanziert Forst. 14 Tierärzte zwischen Bückeburg und Hameln waren informiert. Rund 350 Suchplakate haben im Auetal und Umgebung geklebt. Eins, das vor dem Rehrener "Penny"-Markt musste auf besonderen Wunsch kleben bleiben. Die Mitarbeiter des Marktes haben unter dem Namen "Maggie" mit dickem Filzer "ist glücklich zu Hause angekommen". Daran lassen Hund und Herrchen auch nicht den geringsten Zweifel aufkommen, wenn man genau hinguckt.



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