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Nachfrage steigt - Kooperation mit anderen Initiativen / Neue Koordinatorinnen

Hospizverein wird weiter ausgebaut

Rinteln (who). Der Hospizverein Rinteln e.V. stellt sich seit sieben Jahren der Aufgabe, Schwerstkranke und Sterbende in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörige bei der Betreuung und Trauerbewältigung zu begleiten. Die zurzeit 17 freiwilligen Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter stellen eine stetig wachsende Nachfrage nach ihrem Dienst fest, woraufhin der Verein erneut mit einer Erweiterung seines Betreuungsangebotes reagiert hat.

veröffentlicht am 18.01.2008 um 00:00 Uhr

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Durch Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Hospizinitiativen sowieÄrzten, Krankenhäusern, Pflegediensten und Fachpersonal will der Verein seine Effektivität weiter erhöhen. Das erklärte die Vorsitzende Christine Deppmeyer am Mittwoch bei einem Pressegespräch zur Vorstellung der Neuerungen im Rintelner Kreiskrankenhaus. Mit Cornelia Schumer und Anke Claus stellte sie gleichzeitig die beiden neuen Koordinatorinnen des Vereins vor. Die Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin sowie die examinierte Krankenschwester stehen auf Minijob-Basis für die Koordination der hospizlichen und palliativ-medizinischen Versorgung zur Verfügung. Zu den ersten Aufgaben der neuen Koordinatorinnen gehört es, Kontakte zu allen involvierten Personen und Pflegeeinrichtungen herzustellen und die Zusammenarbeit zu fördern. Dafür können sie auch auf die Unterstützung von Claudia Wintjes und Doris Frehse-Brauert als examinierte Krankenschwestern und Palliativ-Care-Kräfte zählen. Ebenso hat bereits eine größere Anzahl von Pflegediensten sowie von niedergelassenen- und Krankenhausärzten zugesagt, im Verbund mit dem Hospizverein zusammenzuarbeiten. Das Pressegespräch zur Vorstellung der Neuerungen sei gleichzeitig das erste Treffen der Vertreter aller Beteiligten des neuen Konzepts gewesen, erklärt Ingeborg Schumer. Künftig werde man sich regelmäßig zu Information und Austausch treffen. Hans-Joachim Schumer als Kassierer des Rintelner Hospizvereins erklärt außerdem: "Unser Verein schließt mit pflegerischen Einrichtungen jeweils Verträge für den Einsatz der Koordinatorinnen ab, die von den Krankenkassen finanziert werden. Dabei tritt der Verein zunächst in Vorleistung." Schumer stellt darüber hinaus klar: Der Hospizverein erzielt insgesamt kein Plus. Lediglich das Entgelt für die Koordinatorinnen würden abgegolten. Alle anderen Kosten werden durch Mitgliedsbeiträge und Spenden getragen.

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