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Tanzmariechen Alicia Sasse gewinnt Weser-Ems-Meisterschaften / WSV-Neulinge "getauft" - Blutspender geehrt

Horst Kunze bleibt Chef der Trampolinturner in der Welt

Rinteln (rd). Er ist und bleibt Chef der Trampolin-Turner auf der gesamten Welt: Beim Kongress des Internationalen Turnerbundes im finnischen Helsinki ist Horst Kunze mit großer Mehrheit der anwesenden Delegierten aus 86 Nationen als Präsident des Technischen Komitees Trampolinturnen wiedergewählt worden. Dabei setzte sich der Rintelner mit 50 zu 36 Stimmen gegen Nikolai Makarov aus Russland durch. Für Kunze ist dies die fünfte Wiederwahl: Seit 1990 führt er die Belange des Trampolinturnens im Weltverband und war verantwortlicher Leiter bei zehn Weltmeisterschaften und drei Olympischen Spielen. Auch bei den nächsten Olympischen Spielen in London wird Kunze Organisationschef sein: Die Wahlperiode ist gleich dem Olympischen Zyklus und gilt bis Ende 2012.

veröffentlicht am 07.11.2008 um 00:00 Uhr

Zum 50. Mal gespendet: DRK-Organisatorin Irmtraut Exner (v.l.) m

Das jüngste Tanzmariechen des Rintelner Carnevals-Vereins (RCV), die zehnjährige Alicia Sasse aus Laßbruch, hat das "32. KWE-Tanzturnier" in Vechta mit einer überragenden Punktzahl von 407 Punkten für sich entschieden und sich damit den Titel der Weser-Ems-Meisterin 2008 gesichert. Zu ihrer Unterstützung reisten Kinder und Eltern der Tanzgarden mit an, die sich nach ihrem Auftritt mit ihr freuten. Trainerin Jessica Riemenschneider und Betreuerin Melanie Sasse sind sehr stolz auf die Leistungen ihres Mariechens und hoffen auf ein ebenso gutes Ergebnis bei den Niedersachsenmeisterschaften in Hannover Ende November. Es war die letzte Blutspende des DRK Rinteln in diesem Jahr: 178 Blutspender sind in die Berufsbildenden Schulen gekommen, darunter neun Erstspender. Besonders freute sich Irmtaut Exner als Chef-Organisatorinüber die Jubiläen: Für die 50. Blutspende wurden Achim Richter , Harald Rein , Ulrich Mahn , Dietmar Franz und Stefan Brinkmann ausgezeichnet, zum 25. Mal war Brigitte Damentgen-Markovic dabei. Die Küchenfeen versorgten die Spender mit dem gewohnt liebevoll zubereiteten Buffet - und eine DRK-Helferin hatte den schlichten Klassenraum mit geschickter Hand herbstlich gestaltet. Der nächste Termin steht schon fest: Am 20. Januar 2009 ist wieder Blutspende. Anlässlich der 18. Herbstfahrt des Wasser-Sport-Vereins Rinteln wurden die neuen Mitglieder einer Wesertaufe unterzogen. Die Fahrt ging von Holzminden bis Rinteln. An der Oberweser, in der Rühler Schweiz, passiert man Fluss-Kilometer 100, den sogenannten "Weseräquator". Traditionsgemäß werden dort die Täuflinge "längs über Kiel geholt", also unter dem Boot her gezogen. Alle Teilnehmer der Herbstfahrt hielten dort an und versammelten sich mit vier Booten, bis Fahrtenleiter Manfred Esken selbst die Vertretung des Wassergottes Neptunübernahm. Aufgrund der Witterung wurde ausnahmsweise die Taufzeremonie etwas entschärft. Weserwasser bekamen die Täuflinge aber noch genügend ab. Sie wurden auf den Namen Betina von der Steinmühle , Ewald vom Eberstein und Jonathan von der Rühler Schweiz getauft. Im Bootshaus des WSV Rinteln erhielt jeder von ihnen eine kunstvolle Taufurkunde. Im Oktober beendete die Jugendabteilung des WSV Rinteln mit der "Klütregatta" in Hameln ihre erste Regattasaison. Dieses Jahr nahmen die Jungen der Jahrgänge 1994 bis 1996 das erste Mal an Regatten teil. Trainer Moritz Menzel , selbst früherer deutscher Jugendsprintmeister im Rudern, bereitete die Anfänger auf die Wettbewerbe vor. Sie nahmen erfolgreich an verschiedenen Regatten, wie in Bremen, Stolzenau, Hannover und Hameln teil. Dabei errangen sie insgesamt neun erste Plätze und zwei zweite Plätze.



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