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Umsatz steigt auf 910 Millionen Euro

Holzkontor-Mutter meldet glänzende Quartalszahlen

Berenbusch/Köln (bus). Der Kölner Dienstleistungs- und Rohstoffkonzern "Interseroh AG", dessen gemeinsam mit dem Portaner Entsorgungsunternehmen "Tönsmeier" betriebenes Holzkontor für einen Großteil der Erfolgsgeschichte des Berenbuscher Hafens verantwortlich ist, meldet für die ersten drei Quartale 2006 glänzende Zahlen. Der konsolidierte Konzernumsatz weist für die bilanzierten neun Jahresmonate im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eineSteigerung von 712,5 Millionen Euro auf 910,8 Millionen Euro aus.

veröffentlicht am 08.11.2006 um 00:00 Uhr

Interseroh, im Hafen Berenbusch mit einem Holzkontor erfolgreich

Der Umsatz im Segment Dienstleistungen und Rohstoffhandel stieg von 181,5 auf 244,8 Millionen Euro, im Bereich Stahl- und Metallrecycling lauten die Vergleichszahlen 533,3 zu 668,1 Millionen Euro. Der Umsatz im dritten Quartal belief sich auf 334,0 Millionen Euro (2005: 243,0). Erstmalig, teilt das Unternehmen mit, konnten durch die Ausweitung der Akquisitionskapazitäten im Bereich Rohstoffe wieder Steigerungen in der Vermarktung von Altpapier, Kunststoffen und Holz realisiert werden. Die Durchschnittspreise für Altpapier stiegen im ersten Halbjahr 2006 leicht an, bewegten sich allerdings unter Vorjahresniveau. Im dritten Quartal verliefen die Preise stabil und lagen über dem Preisniveau des Vorjahres. Die Preise für Holz stiegen aufgrund der wachsenden Nachfrage durch Biomasseheizkraftwerke und Holzwerkstoffindustrie. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen rechnet der AG-Vorstand mit einem guten Geschäftsjahr 2006. Interseroh beschäftigt an rund 70 Standorten in Deutschland und Europa etwa 1400 Mitarbeiter. Als Dienstleister organisiert der Konzern Recyclingprozesse, als Versorger der Papier-, Stahl-, Kunststoff- und Holzwerkstoffindustrie sowie von Biomassekraftwerken liefert er mehr als fünf Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe im Jahr. Mit der 100-prozentigen Zulassung des Dualen Systems Interseroh in Deutschland ab Mitte August 2006 kann jetzt auch diese Dienstleistung flächendeckend angeboten werden. Erfreulich gestalteten sich aus Sicht der Kölner Vertriebserfolge bei der Akquisition von Unternehmen, die Verkaufsverpackungen in den Markt bringen. Dabei konnten insbesondere Kunden für das firmeneigene Duale System gewonnen werden. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und begleitet Interseroh den aktuellen Novellierungsprozess der deutschen Verpackungsverordnung. Sie bildet die Grundlage mehrerer Geschäftsbereiche der Dienstleistungstochter ISD. In Berenbusch haben Interseroh und Tönsmeier jüngst zwei Millionen Euro investiert. Mit dem Investment ging eine Vergrößerung der Nutzfläche um 10 000 auf etwa 22 000 Quadratmeter einher; die Maschinentechnik wurde ergänzt und eine Lärmschutzwand errichtet. Die Vergrößerung bringt nahezu eine Verdoppelung des bisher genutzten Areals und eine Steigerung des jährlichen Altholzumschlags von knapp 90 000 auf rund 150 000 Tonnen mit sich.

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