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Gestern Auftakt für Pendelverkehr zwischen Varenholz und Veltheim / Fährmänner gesucht

"Holüber!": Veltheimer Fähre fährt wieder

Varenholz/Veltheim (who). Pünktlich am Sonntag, 1. April, hat die kleine Personenfähre ihre Fahrten über die Weser zwischen Varenholz und Veltheim aufgenommen. Nachdem der hohe Wasserstand im Vorjahr den Beginn der Fährsaison verzögert hatte, hat der Start dieses Mal planmäßig geklappt.

veröffentlicht am 02.04.2007 um 00:00 Uhr

Saisonstart für die Fähre - mit Alfred Huck am Ruder. Foto: who

Bei bestem Frühlingsfährwetter konnte das Schiffchen am Gierseil mit Alfred Huck am Steuer um 11 Uhr vom Veltheimer Ufer ablegen. Dort hatte es die Wintermonate an Land verbracht und war gewartet worden. Erst kürzlich wurde das Führungsseil durch Mitarbeiter des TÜV Nord geprüft und für sicher befunden worden. Von April bis Ende Oktober ist die Fähre die kürzeste Verbindung über die Weser zwischen Varenholz in der Gemeinde Kalletal und Veltheim in der Stadt Porta Westfalica. Neun Personen mit Fahrrädern können an Bord gehen und an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von 10 bis 19 Uhr die Überfahrten genießen. Gruppen ab zehn Personen können sich auch wochentags nach vorheriger Anmeldung bei der Stadtverwaltung von Porta Westfalica in Hausberge übersetzen lassen. Telefon: (0571) 791-282. "Im letzten Jahr waren es nur ungefähr 3000 Passagiere, aber wir haben auch zunächst einen schlechten Sommer gehabt", erklärt Alfred Huck. Im August werden es 17 Jahre, dass er im Sommer ans Steuer geht. Und zurzeit teilt er sich den Dienst nur mit Uwe Dießelhorst als einzigem Fährmannskollegen. Beide wünschen sich wieder Verstärkung, meint Dieter Kreimeier vom Heimat- und Verkehrsverein Varenholz/Stemmen, dessen Mitglieder gestern Vormittag die Passagiere und Freunde der Fähre zur Saisoneröffnungsparty bewirteten. "Interessenten, die sich für den Fährbetrieb ausbilden lassen möchten, können sich dafür ebenfalls bei der Stadtverwaltung von Porta Westfalica in Hausberge melden", erklärt der Ehrenvorsitzende Wilfried Potthast. Und Alfred Huck ergänzt: "Man muss Erfahrung im Führen von Booten mitbringen und sich beim Wasser- und Schifffahrtsamt Minden ausbilden lassen." Dass der Fährmanns-Job für ihn nicht nur Arbeit, sondern auch Freizeitvergnügen ist, sieht man ihm an, so dass er eigentlich nicht mehr versichern muss: "Besonders bei solchem Wetter wie heute macht's Spaß."

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