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95 Prozent der Besucher des Weserberglandes sindältere Deutsche

Holländer stark umworben

Stadthagen (dil). Mit dem Tourismus im Weserbergland geht es wieder aufwärts, und das bietet Chancen für das Schaumburger Land, sich einen Teil des Kuchens abzuschneiden. Das hat Dirk Riechers, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Weserbergland Tourismus in Hameln, beim Volksbank-Forum festgestellt.

veröffentlicht am 17.01.2007 um 00:00 Uhr

Wirbt um Gäste: Dirk Riechers.

2006 habe es erstmals seit dem Expo-Jahr wieder ein leichtes Plus bei den Tourismus- und Gästezahlen gegeben. Der Verein, der sich über neun Landkreise in drei Bundesländern erstreckt, habe 78 Mitglieder. Das Betreuungsgebiet sei 200 Kilometer lang und acht Kilometer breit. Dafür seien "4,5 Mitarbeiter" zuständig. "Wir sind konkurrenzfähig beim Preis-Leistungs-Verhältnis und müssen nun mit Freundlichkeit und Service Gäste anlocken sowie begeistert wieder entlassen", erklärte Riechers. Derzeit betrage die durchschnittliche Aufenthaltsdauer drei Tage, bei den inzwischen acht TUI-Angeboten sogar bereits vier. Da sieht Riechersnoch Steigerungspotenzial. Die 90 669 Betten (statistisch erfasst bei Betrieben ab neun Betten) sollen länger belegt sein, die mäßige Auslastungsquote von 34,7 Prozent aus 2005 erhöht werden. Bisher sind 95 Prozent der Besucher des Weserberglandes Deutsche, vorwiegendältere Semester und aus den Regionen Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg und Ruhrgebiet. Bei diesen sei "Geiz ist geil" vorbei. Es werde mehr Geld in die Hand genommen, dafür aber ein "Super-Produkt" erwartet.

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