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SG beim Tabellenführer TG Münden

Hohnhorst-Haste darf nicht in Schönheit sterben

Handball (hga). Auf die SG Hohnhorst-Haste wartet in der Oberliga der zurzeit schwerste Gegner. Beim Tabellenführer TG Münden ist die SG in der klaren Außenseiterrolle.

veröffentlicht am 17.03.2007 um 00:00 Uhr

Die Devise kann nur heißen gut aussehen und mannschaftlich geschlossen auftreten. Aus der 28:35-Hinspielniederlage ist der 60-minütige Zweikampf zwischen Björn Güth auf Seiten der SG und dem Ukrainer Andrej Doktorowitsch in Erinnerung geblieben. Damals stellte die SG kein großes Hindernis dar. Im Rückspiel hat SG-Coach Marc Siegesmund diesmal anderes im Sinn. Grundlage für ein gutes Auftreten - vielleicht auch eine Überraschung - soll die Wiederholung der Abwehrleistung vom vergangenen Wochenende sein. Trotz der 23:25-Niederlage gegen den TV Jahn Duderstadt zeigte sich die Abwehr im Spielverlauf steigerungsfähig, bot eine mehr als ordentliche Vorstellung. Die Niederlage selbst war der Schönheit des Handballs geschuldet. Gleich mehrfach hatte die SG Hohnhorst-Haste die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, vergaß aber, dass nur eines zählt: Das Runde muss in dasEckige. Wie das geschieht, ist völlig egal, Extrapunkte für besonders schöne Sprünge oder eine hohe sportliche Ästhetik gibt es nicht - schon gar nicht bei Tempogegenstößen. Bis auf diese entscheidenden Dinge war der SG-Angriff von den Vorstellungen Siegesmunds nicht weit entfernt. "Es geht darum, vernünftig Handball und mannschaftlich zusammen zu spielen", erklärt Marc Siegesmund, der auf Paul Weiser (verletzt) und Oliver Gümmer (beruflich verhindert) verzichten muss. Anwurf: Sonnabend, 19.30 Uhr.



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