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Siegesmund-Truppe in der dritten Runde des HVN-Pokals

Hohnhorster "Spaßhandball" beim 43:33-Sieg gegen Obernkirchen

Handball (hga). Der Handball-Oberligist SG Hohnhorst-Haste ist in die dritte Runde im Pokalwettbewerb vom Handballverband Niedersachsen eingezogen. Zuvor schaltete die SG den Ligakonkurrenten MTV Obernkirchen mit einem 43:33 (23:17)-Heimsieg aus.

veröffentlicht am 09.10.2006 um 00:00 Uhr

Daniel Hilbig (l.) setzt sich gegen den Obernkirchener Stephan E

Im dritten Heimspiel in Folge feierte die Mannschaft wieder einen Heimsieg nach zwei Niederlagen in der Punktspielrunde. Dabei führte sich die Mannschaft ihre Möglichkeiten quasi selbst vor Augen. "Wenn sie wirklich mit Spaß auflaufen, können sie guten Handball spielen", stellte SG-Coach Marc Siegesmund fest. MTV-Mannschaftsmanager und Interims-Trainer Michael Eisenhauer war enttäuscht. "Ich habe als Interims-Trainer nicht die nötige Ruhe in die Mannschaft bringen können", sagte Eisenhauer. "Mein Konzept wurde von der Mannschaft nicht angenommen", kritisierte Eisenhauer den taktisch undisziplinierten Auftritt seiner Mannschaft. Zu Beginn war die SG nicht richtig da, vergab einige Chancen und stand nicht gut in der Abwehr. Ab dem 8:6 (10.)änderte sich das Bild, die SG fand zur richtigen Konsequenz im Angriff, die Abwehr begann zu funktionieren. Über 13:8 (15.) und 19:11 (20.) ging es zur 23:17-Pausenführung. Die Gäste versuchten im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der SG dran zu bleiben, scheiterten aber zu oft durch überhastete Angriffsversuche. In Hälfte zwei kontrollierte die SG zunächst das Spiel, ein kleiner Hänger in Abwehr und Angriff ließ den Vorsprung auf 31:27 schmelzen. Siegesmund nahm in der 45. Minute eine Auszeit, in deren Folge die Mannschaft ihre Konsequenz wiederfand. "Sie haben dann wieder mit Spaß gespielt, teilweise waren schöne Sachen dabei", sagte Siegesmund, der selbst von einigen Aktionen und ihrer Ausführung überrascht war. Gegen Ende der Partie wurde die SG Hohnhorst-Haste ein wenig "schluderig", wie Siegesmund meinte, was aber bei der Überlegenheit keine wirkliche Rolle spielte. SG: Wengler 10, Daseking 8, Hilbig 6, Weiser 5, Kirchmann 5, Güth 4, Engel 2, Hillebrandt 2, Gümmer 1. MTV: Schwitzer 7, Tavarnay 6, Wahl 6, Bergmann 5, Theis 5, Eisenhauer 2, Dubbert 2.

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