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Schaumburgia auf der Elbe erfolgreich

Hohe Schlagzahl bringt den Sieg

Bückeburg. Am vergangenen Wochenende hat die Ruderriege Schaumburgia Bückeburg eine eindrucksvolle Premiere bei der Internationalen Dove-Elbe-Rallye in Hamburg hingelegt. Rund 450 Starter, unter anderem aus Schweden und den Niederlanden, waren in 78 Booten im Hamburger Stadtteil Bergedorf dabei. Die beiden Bückeburger Mannschaften, ein A-Juniorinnen- und ein Männer-Doppelvierer, sicherten sich in ihren Altersklassen die Bronze- beziehnungsweise die Goldmedaillen.

veröffentlicht am 06.05.2006 um 00:00 Uhr

Erfolgreiche Premiere in der Hansestadt (v.l.): Katharina Haupt,

Der Langstreckenwettkampf führte über eine Strecke von 13 Kilometern, wobei 2500 Meter vor dem Ziel noch eine 500-Meter-Sprintstrecke zu absolvieren war. Diese ging gegenüber der Langstrecke mit zehnfachem Wert in die Wertung ein, besaß somit also eine entscheidende Rolle. Als erstes der beiden Bückeburger Boote wurde es für die A-Juniorinnen ernst. Hannah Pelzing, Maren Engel, Theresa Schwandt, Anna-Lisa Schierhorn und Steuerfrau Katharina Haupt traten in der Mixed-Wertung an, da es keine rein weibliche Gegenmeldung gegeben hatte. Somit starteten sie gegen deutlich stärkere Mannschaften, die zur Hälfte aus Ruderinnen, zur anderen Hälfte aus Ruderern bestanden. Die durch diesen Umstand im Vergleich etwas langsamere Langstreckenzeit wurde jedoch durch eine starke, von den sieben Booten der Wertung zweitschnellste Sprintzeit deutlich aufgewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: dritter Platz als einzige rein weibliche Crew der Junioren-Wertung. Der Männer-Vierer mit Christian Richter, Raimund Lührs, Andreas Bültmann, Lars Barkhausen und Steuermann Hauke Stoewer setzte nur kurze Zeit nach dem Start zu einem ersten Überholmanöver an, um die eine Minute früher gestartete Mannschaft hinter sich zu lassen. Weiter motiviert durch das in Sichtkommen der wiederum davor gestarteten Mannschaft, ging es mit hoher Schlagzahl weiter. Die zuletzt auf die Strecke gegangene Crew aus Mainz ließ jedoch nicht locker, so dass die vier Bückeburger gezwungen waren, ihre ganze Stärke im Sprint auszuspielen. Dies gelang mit der gesamtschnellsten Kurzstreckenzeit sehr eindrucksvoll. Im Ziel wurde das Rennen aber doch noch eine recht knappe Entscheidung, die die Ruderer der Schaumburgia mit 14 Sekunden für sich entschieden. Auch der Blick in die Gesamtwertung fiel erfreulich aus: Von den insgesamt 78 Booten war - mit Ausnahme der wenigen Achter - nur eine Mannschaft noch schneller als der Bückeburger Männer-Vierer, und dies lediglich um die Winzigkeit einer einzigen Sekunde.

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