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Mit neuem Trainer gegen den TSV Deinsen

Hoffnung regiert beim ASC Pollhagen-Nordsehl

Frauenfußball (pm). Unterschiedlicher können die Stimmungen nicht sein: Während man beim Schlusslicht ASC Pollhagen-Nordsehl versucht eine schlagkräftige Mannschaft für den Abstiegskampf in der Bezirksoberliga zusammenzustellen, hat der VfL Bückeburg nach sieben Punkten in vier Spielen so viel Selbstvertrauen gesammelt, auch einem Titelfavoriten die Stirn zu bieten.

veröffentlicht am 27.10.2006 um 00:00 Uhr

"Wir hoffen auf eine Beruhigung der Lage und das es danach wieder aufwärts geht", sagt ASC-Sprecher Carlo Steinberg. Nach dem Trainerwechsel zu Bernd Hitzemann fehlten am Mittwoch bei seinem ersten Training alle älteren Spielerinnen um dessen Vorgängerin und Torfrau Kathrin Piel. Hitzemann lässt seitdem die Telefondrähte glühen, um zu klären, ob die Spielerinnen weiterhin zur Stange halten, um ein Team für das Heimspiel gegen den TSV Deinsen zusammenzubekommen. Für längere Zeit abgemeldet hat sich aus privaten Gründen Torjägerin Stephanie Reckeweg. "Wir hoffen, dass sie zumindest zu den beiden Heimspielen gegen Deinsen und Mellendorf noch mitwirken kann", sagt Carlo Steinberg, dessen Team am Sonnabend um 16 Uhr auch auf Neuzugang Miriam Kosche verzichten muss. Keine leichte Situation für den neuen Mann an der Seitenlinie des ASC Pollhagen-Nordsehl. Keine Ausfälle stehen auf dem Zettel von Thomas Rudolf. Kein Wunder: Sein VfL hat einen Lauf. Nicht nur die Siege im Derby gegen den ASC und gegen Hildesheim machen Mut, auch der Punktgewinn beim Spitzenteam MTV Mellendorf II lässt die Bückeburgerinnen an den sicheren Klassenerhalt glauben. Dass der Gegner am Sonntag um 13 Uhr HSC Hannover heißt und Titelfavorit ist, beängstigt deshalb beim VfL niemanden mehr. "Wir wollten in Mellendorf nicht verlieren - und beim HSC wollen wir das auch nicht", sagt VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier.

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