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Verwaltungsausschuss stimmt mehrheitlich für erneute Überarbeitung des Windenergiekonzeptes

Hoffnung für Heuerßer

Samtgemeinde Lindhorst. Die Heuerßer Ratsmitglieder können weiter hoffen: Die Vorrangfläche „D“ für Windenergieanlagen auf Heuerßer Gebiet wird von der Samtgemeinde weiter im Flächennutzungsplan verfolgt und geprüft. Das hat der Verwaltungsausschuss (VA) am Montagabend mehrheitlich und „in guter Atmosphäre“ beschlossen, wie Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther berichtet.

veröffentlicht am 22.07.2014 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 22.07.2014 um 20:00 Uhr

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Zuvor hatte der Vorentwurf für den F-Plan im Bauausschuss keine Mehrheit gefunden, weil die Heuerßer Fläche hierbei nicht mehr enthalten war (wir berichteten). Das Ergebnis der VA-Sitzung: Die Verwaltung erhält den Auftrag, gemeinsam mit dem Fachplaner ein neues Konzept zu erstellen, in dem nur noch die Flächen „B“ (Beckedorf/Lindhorst an der Grenze zu Nenndorf) und „D“ enthalten sind. Bei den Abständen einigte man sich auf 900 Meter zur Wohnbebauung. Der mehrmals gewünschte Kompromiss der Interessengemeinschaft ProDorf von 1000 Metern bleibt also unerfüllt.

Zudem soll die Vorrangfläche bei Heuerßen in der Nähe der Domäne Lohhof genau untersucht werden. Der Aspekt des Denkmalschutzes müsse, wie vom Heuerßer Rat gefordert, genau hinterfragt werden. Dazu gehört etwa die Visualisierung eines möglichen Windparks. So soll die zuständige Denkmalschutzbehörde eine bessere Entscheidungsgrundlage bekommen. Ein sehr aufwendiges Verfahren, das einige Monate dauern werde. Vielleicht liege das angepasste Konzept im Spätherbst vor, so Günther. Ist dies erledigt, kann mit dem Auslegungsbeschluss des neuen F-Plans die Entwurfsphase beginnen. Dann können Träger öffentlicher Belange und Bürger noch einmal ihre Bedenken äußern, bevor es zu einer erneuten Abstimmung kommt. Wie lange das Verfahren insgesamt dauert, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, sagt Günther.



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