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Ortsteilebilanz: Rusbend will schneller ins Internet - per DSL / Struckmann: Klarheit durch Fragebogenaktion

Hoffen auf den positiven Ausgang der "Netz"-Geschichte

Rusbend (bus). Die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Ortsteile Rückblick auf 2007 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen. Die Rusbender Gemüter beschäftigt derzeit maßgeblich der zeitgemäße Zugang zum Internet. "Wir setzen unsere 2007 begonnenen Bemühungen um schnelle DSL-Anschlüsse fort", erläutert Ortsbürgermeister Andreas Struckmann.

veröffentlicht am 10.01.2008 um 00:00 Uhr

Andreas Struckmann

In Rusbend steht die per Computer vollzogene wendige Teilnahme am Geschehen im weltweiten Netz,ähnlich wie nebenan in der Samtgemeinde Nienstädt, nur in sehr eingeschränktem Maß zur Verfügung. "Hinterm Kanal ist komplett Null", war während der jüngsten Ortsratssitzung zu vernehmen. In diesen Tagen starten die Lokalpolitiker eine an alle Haushalte gerichtete Fragenbogenaktion, die Auskunft über Interessenlage und tatsächlichen Bedarf geben soll. Die Auswertung der von der Stadtverwaltung wohlwollend begleiteten Umfrage wird nach Struckmanns Einschätzung Mitte Februar vorliegen. "Kontakte nach Nienstädt und Gespräche mit einem Netzanbieter geben Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Geschichte", sagt Struckmann. In Teilbereichen Nienstädts zeichnen sich bereits für dieses Jahr greifbare Lösungen ab. Im Vorwahlbereich 05721 in Hespe sollen die Anschlüsse wegen der großen Teilnehmerzahl voraussichtlich ohne kommunale Kostenbeteiligung eingerichtet werden. Derzeit hat der Arbeitskreis das "DSL-Loch" im Vorwahlbereich 05722 im Visier. Hier könnte eine Zusammenarbeit mit der ebenfalls unter 05722 angeschlossenen Ortschaft Rusbend durchaus Sinn machen. Weitere Punkte der 2008er Tagesordnung sind der Gehwegbau an der Deinser Straße, der Hochwasserschutz und die Grabenumlegung an der Florianstraße. Während sich für Gehweg (Zuschüsse sind bewilligt) und Grabenumlegung (Geld im Stadtetat verankert) eine zeitnahe Umsetzung der Pläne abzeichnet, bereitet der Hochwasserschutz dem Ortsbürgermeister Kopfzerbrechen. "Vielleicht präsentieren uns die erneut tätigen Gutachter neue Ideen", hofft Struckmann. Vielleicht führten erneute Gespräche mit den Flächeneigentümern doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung. Der Ortsrat werde auf jeden Fall weiterhin "am Ball" bleiben. In der Rückschau - "2007 war zuerst ein Jahr der Planung für 2008" - stellt Struckmann die Gründung der örtlichen Seniorengruppe heraus. Bereits die von 60 Teilnehmern besuchte Auftaktveranstaltung sei ein bemerkenswerter Erfolg gewesen; zahlreiche Treffen und Aktivitäten der von Marlies Spiehl geleiteten Gemeinschaft hätten die Attraktivität des Unternehmens unter Beweis gestellt. Ebenfalls erinnernswert: das 50-jährige Bestehen des Rusbender Schützenvereins, die sturmbedingte Reaktivierung des Hafens als Holzumschlagplatz, und dass gegen Ende des Jahres Bewegung in den Fall des leer stehenden Gewerbegebäudes am Hafen gekommen ist. "Da tut sich was", erläutert der Ortsbürgermeister unter Berücksichtigung noch nicht völlig vorhandener Spruchreife knapp.

Der Rusbender Hafen erlebt 2007 - bedingt durch den Sturm Kyrill
  • Der Rusbender Hafen erlebt 2007 - bedingt durch den Sturm Kyrill - eineüberraschende Reaktivierung als Holzumschlagplatz. Fotos: bus

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