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Ehrungen beim WTW Wallensen: Verdienstmedaillen vom Niedersächsischen Fußballverband vergeben

Höhepunkt des Jahres war Aufstieg in die Kreisliga

Wallensen (gök). Der Saal des Ratskellers Wallensen war etwa zur Hälfte gefüllt. Rund 40 Mitglieder des 360 Mitglieder starken Vereins waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt. Anlässlich des 60. Vereinsgeburtstages in diesem Jahr wohnten auch Fred Hundertmark vom Kreissportbund und Andreas Wittrock vom Fußballkreisverband der Sitzung bei. Hundertmark ehrte Wolfgang Dümpelmann und Willi Cohrs für 26 beziehungsweise 25 Jahre Arbeit als Tischtennis- und Tennis-Spartenleiter mit der silbernen Ehrennadel des Landessportbundes. Die goldene Ehrennadel erhielten Erika Seebaum und Eberhard Kuttig für ihre Tätigkeiten als langjährige Turnen-Spartenleiterin und Platzkassierer sowie ehemaliger Kassenwart.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:41 Uhr

Groß war die Zahl der Geehrten bei der Jahreshauptversammlung de

Wittrock ehrte den zweiten Vorsitzenden Sven Köhne mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfußballverbandes. Die Verdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) bekamen Fußball-Spartenleiter Thomas Schütte, Mannschaftsbetreuer Dieter „Tommy“ Schliewa und Schriftführer Jörg Steins. Die goldene Verdienstnadel des NFV erhielt der Vereinsvorsitzende Fritz Köhne. Seit 50 Jahren übt er das Ehrenamt aus.

Die traditionelle Vergabe des Pokals zum Spieler des Jahres ging diesmal an zwei Spieler: An Justin Hasse und Steffen Rohde von der E-Jugend.

Sportlicher Höhepunkt des Jahres war sicherlich der Aufstieg der Ersten Fußball-Herren in die Kreisliga und der nie gefährdete Verbleib in der obersten Spielklasse des Kreises. Als einzige Kreismannschaft zog der WTW beim Hallen-Mastercup in die Runde der letzten Vier und wurde „Meister der Herzen“. Die sportlich erfolgreichste Mannschaft ist aber weiterhin die erste Tischtennis-Mannschaft, die weiterhin erfolgreich im Bezirk Hannover spielt. Der Herren-Mannschaft im Tennis fehlte lediglich ein Punkt zum Aufstieg in die erste Kreisliga.

In seinem historischen Rückblick auf den Verein ging Fritz Köhne besonders auf die Anfangsjahre ein. So begann man das Fußballspielen in den Nachkriegsjahren im sogenannten „Wald-Stadion“ in Weenzen, ehe man den Weg nach Thüste fand, wo man allerdings zuerst auf einem Ascheplatz in der Nähe der Gewerkschaft Humboldt spielte, ehe auf dem heutigen Areal die Sportanlagen entstanden. Besonders stolz ist er auf die hohe Anzahl der Sport treibenden Mitglieder. 75 Prozent von ihnen im Alter von 12 Monaten bis 91 Jahren treiben in den zahlreichen Sparten Sport. Zahlreiche Anekdoten schmückten den Rückblick. Die kurioseste Begebenheit: Der WTW führte in einem Spiel sieben zu drei, bis der Schiedsrichter nach dem Hinweis eines Schaf-Hirten die Spieler nachzählte. Da kam heraus, dass der WTW zu dem Zeitpunkt mit zwölf Spielern spielte. Daraufhin zog der Schiedsrichter dem Verein kurzerhand drei Tore ab, und das Spiel ging weiter.

Die Sportwoche anläßlich des 60. Vereinsgeburtstages beginnt am 1. August mit einem Ball all in der Sporthalle „Glück auf“ in Thüste.



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