weather-image
25°

Hochzeitshaus: Renaissance als „Haus der Bürger“?

veröffentlicht am 06.02.2012 um 18:22 Uhr

Noch steht das Hochzeitshaus leer. Nach dem Willen der FDP könnte hier ein repräsentativer Ratssaal geschaffen werden. Foto: Dana

Hameln (ni). Ab und zu eine zweitrangige Ausstellung, hin und wieder ein kleiner Empfang – das Hamelner Hochzeitshaus dümpelt seit Jahren vor sich hin. Eine Ideenbörse sollte das ehrwürdige Gebäude wieder mit Leben füllen. Aber was ist aus den Vorschlägen geworden?

Die Überreste der bankrotten Erlebniswelt Renaissance (EWR) sperren sich gegen eine Nutzung, die der historischen Bedeutung des Gebäudes würdig ist und zugleich realistische Perspektiven für einen wirtschaftlichen Betrieb eröffnet. Was die Politik den Hamelnern mit ihrer Entscheidung für das vermeintlich großartige und tatsächlich jämmerlich gescheiterte Tourismusprojekt Erlebniswelt Renaissance (EWR) eingebrockt hat, soll sie jetzt auch auslöffeln, verlangen nicht nur die Liberalen in Stadt und Kreis. Auch der Verein „Regionale Kultur- und Zeitgeschichte“ mit dem Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom an der Spitze fordert die „Wiedergeburt“ (Renaissance) des Hochzeitshauses als ein „Haus der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“.

Was der Verein darunter versteht, welches Konzept er verfolgt, lesen Sie in der Dewezet.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare