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Vier Bands rappen in Bösingfeld: "Einheit, Realness und Liebe"

Hip-Hop-Jam für den guten Zweck

Bösingfeld (rd). Die Hip- Hop-Szene gilt als eher ruppig. Dass es auch anders geht, zeigen vier Hip-Hop-Bands aus Hannover, Detmold und Extertal bei einem Benefizkonzert am Sonnabend, 3. März, ab 20 Uhr in der Aula des Schulzentrums Bösingfeld.

veröffentlicht am 22.02.2007 um 00:00 Uhr

Francinq (20) und Joyce (19) rappen als "JFT".

Dort rappen die Bands mit eigenen, zum Teil christlichen Texten auf einem Klangteppich aus tanzbarer Musik für einen guten Zweck. Sie musizieren ohne Gage, damit vom Erlös ein Teil des geplanten Skateparks in Extertal finanziert werden kann, der mit Hilfe junger Leute im Frühjahr gebaut werden soll. Veranstaltet wird das Konzert vom Verein "Jugend und Kultur Extertal", von der evangelisch-reformierten und der freien evangelischen Kirchengemeinde am Ort. Verschiedene Geschäftsleute haben Preise für die Tombola und alkoholfreie Getränke gespendet. Den ersten Teil des Konzertes bestreitet die "Rap-4-Jesus-Crew". Dahinter verbergen sich die Bands "Yah-Shir" und "JFT" aus Hannover sowie "The Musketiers for God" aus Detmold. Den Musikern ist es besonders wichtig, in ihren Texten vom eigenen Glauben zu erzählen und Jugendliche mit ihrer Musik für ein Leben mit Gott zu begeistern. Sie wollen dabei Werte wie "Einheit, Realness und Liebe" vermitteln. Zweiter Act ist die Formation "Bow Section" aus Bösingfeld, die seit drei Jahren im Geschäft ist und nach eigenen Worten versucht, "den Deutsch-Rap neu zu erfinden". Ihre Musik kommt härter daher und greift den bei vielen Jugendlichen beliebten "Ghetto-Slang" in ihren Texten auf. Der Eintritt kostet fünf Euro. Konzertbesucher erhalten mit dem Eintrittspreis noch zwei Lose für die große Tombola, bei der Preise verlost werden, die die Herzen von Skateboard- und Musikfreunden höher schlagen lassen. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

"Bow Section" wollen Deutsch-Rap neu erfinden.
  • "Bow Section" wollen Deutsch-Rap neu erfinden.

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