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Hintergrund

Die EU-Mittel, auf welche die Regionen für den Zeitraum 2007 bis 2013 derzeit hoffen, kommen aus dem "Leader" genannten Programm. Der Ausdruck stammt aus dem Französischen, bedeutet soviel wie "Entwicklung des ländlichen Raumes". Im Topf sind zwei Millionen Euro, über deren Verwendung nicht "Brüssel" oder "Hannover" entscheidet, sondern die jeweilige Region selbst - so ihre Bewerbung denn erfolgreich ist. Allerdings muss sie in jedem Fall die konkrete EU-Investition mit der gleichen Summe aus dem eigenen Säckel gegen finanzieren.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:48 Uhr

In Niedersachsen werden 30 Regionen mit "Leader"-Mitteln gefördert; bewerben werden sich bis Ende September vermutlich 45. Eine Region, die sich bewirbt, ist das Schaumburger Land. Vor etwa einem Vierteljahr haben rund 100 Interessierte aus diesem Raum im Kreishaus in Stadthagen damit begonnen, erste Projektideen für die Bewerbung zu formulieren. Ganz oben auf der Wunschliste der Samtgemeinde Eilsen bislang: EU-Zuschüsse für den Hochwasserschutz Bückeburger Aue und für das "Kulturzentrum Bad Eilsen". Bis 2013 können weitere Projekte hinzu gefügt werden. Ob die Zuschüsse tatsächlich fließen werden, steht derzeit noch nicht fest. Ein Beispiel für eine gelungene Förderung mit EU-Mitteln war in der jüngsten Vergangenheit die Erschließung der Schillathöhle bei Hessisch Oldendorf; dort wurden seit 2004 insgesamt 35 neue Arbeitsplätze geschaffen. Jahr für Jahr besuchen 30 000 Touristen die Höhle; im August wird der 100 000. Gast erwartet. tw "Leader"-Mittel der EU: Von 45 Bewerber-Regionen werden 30 ausgewählt



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