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Hintergrund

Der Rathaussaal strahlt viel Charme aus, ist bei Künstlern nicht zuletzt wegen der guten Akustik beliebt. Für moderne Produktionen ist er aber technisch unzureichend ausgestattet. Das treibt Johanna Harmening immer wieder Sorgenfalten auf die Stirn. Die Geschäftsführerin des Kulturvereins nennt Beispiele:

veröffentlicht am 14.08.2008 um 00:00 Uhr

Es fehlt an einer modernen Lichtanlage. Für attraktive Produktionen müssen zusätzliche Scheinwerfer an Traversen aufgehängt werden, die Plätze und Geld kosten. Die Züge für Requisiten und Scheinwerfer sind nicht ausreichend belastbar. Der Requisiteneingang ist zu en g. Auchüber eine dem Stil des liebevoll restaurierten Zuschauerraums angepasste Bestuhlung würde sie sich freuen, doch zunächst seien technische Verbesserungen vorrangig, um auch in Zukunft attraktive Künstler nach Bückeburg zu locken. Johanna Harmening nennt ein Beispiel. Es gebe Gespräche, Max Raabe und sein Palastorchester nach Bückeburg zu holen. Das wäre aber nicht nur mit erheblichen Kosten, sondern auch mit hohen technischen Anforderungen verbunden. "Da könnten wir auf keinen der 579 Plätze verzichten, nur um technisch nachzubessern." So sei fraglich, ob es zu einem Auftritt von Raabe in Bückeburg kommen werde. Normalerweise fülle der Künstler mit seinem Orchester große Hallen. Ein Konzert mit den Melodien im Stil der "Goldenen Zwanziger Jahre" an einer nostalgischen Spielstätte wie dem Rathaussaal hätte aber sicher seinen ganz eigenen Charme ... (kk) Moderne Technik für moderne Produktionen



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