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Steding: Motivation und Stimmungslage topp / Zusammenarbeit mit Nienburg ohne Reibungsverluste

Hinter neuer Fassade auf der Höhe der Zeit

Bückeburg (bus). Die umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten des Bückeburger Polizeireviers sind abgeschlossen. Aber nicht nur die Fassade des Gebäudes präsentiert sich auf der Höhe der Zeit. "Auch die allgemeine Motivation und Stimmungslage ist topp", lobte Polizeichef Werner Steding sein hochengagiertes Mitarbeiterteam.

veröffentlicht am 10.01.2007 um 00:00 Uhr

Vorhang auf: Dieser Tage ist das Gerüst am Bückeburger Polizeire

Das mehr als einhundert Jahre alte Bauwerk an der Ulmenallee, in dem einstmals die Schaumburg-Lippische Schulinspektion ihren Sitz hatte, ist in den zurückliegenden Monaten sozusagen an Haupt und Gliedern auf Vordermann gebracht worden. Außer Fassaden und Fenstern wurden Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert und das Heizungssystem auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die überwiegend von heimischen Handwerksbetrieben ausgeführten Arbeiten brächten eine Energiekostensenkung von etwa 30 Prozent mit sich, machte Steding auf den nachhaltigen finanziellen Aspekt der Umgestaltung aufmerksam. Der Leiter des Kommissariats informierte jetzt den Landtagsabgeordneten friedel Pörtner während einer knapp zwei Stunden dauernden Begegnung auch über organisatorische Details des Polizeialltags im Anschluss an die Zusammenlegung der Inspektionen Schaumburg und Nienburg. Steding teilte mit, dass die Zusammenarbeit "fast ohne Reibungsverluste" vonstatten gehe. Die Anlaufschwierigkeiten seien möglicherweise anderswo größer als in Bückeburg gewesen. Steding: "Nienburg hat uns immer weitgehend selbstständig arbeiten lassen." Viele Dinge könnten vor Ort bearbeitet und erledigt werden. "Es wird nicht versucht, uns an ein kurzes Gängelband zu legen." Der Revierleiter bezeichnete Schaumburg als einen der sichersten Landkreise Niedersachsens. Was die neuesten Statistiken auch für die ehemalige Residenzstadt auswiesen. Ein von Pörtner bemängeltes Manko - der im aktuellen Telefonbuch fehlende Eintrag der Nummer 95930, über die die Polizei außerhalb von Notrufen erreichbar ist - sei wohl auf ein bürotechnisches Versehen zurückzuführen. "In der nächsten Auflage des Nachschlagewerks werden wir wieder mit Nummer und Anschrift vertreten sein", kündigte Steding an. Zu diesem Zeitpunkt könnten auch die restlichen Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein. An der Ulmenallee stehen noch die Gestaltung des Treppenhauses und die Absicherung der Elektroleitung aus. Mit dem endgültigen Abschluss der Arbeiten wird für den Sommer dieses Jahres gerechnet.

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