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Hamelner ermöglichen Waisen aus Schukovka zwölf Tage Erholung im Weserbergland

Hinein ins Vergnügen – so macht Urlaub Spaß

Hameln (sto). „Wie heißt Schokokuss-Wurfmaschine auf Russisch?“ Die russischen Dolmetscherinnen beraten und kommen zu dem Schluss: dieses Wort kann nicht originalgetreu übersetzt werden. Egal, auch ohne richtigen Namen macht das „komische Ding“ den Kindern aus Brjansk riesigen Spaß. Manche beweisen enorme Treffsicherheit und locken gleich beim ersten Ballwurf den Schokokuss aus seinem Versteck. Auch das „Zuckerwürfel-Zertrümmer-Gerät“, die Hüpfburg, das Spielmobil, das Sumo-Ringen oder die Schminkaktion mit Lisa-Marie aus Diedersen interessierten die russischen Mädchen und Jungen. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, staunte der 13-jährige Wladik aus dem Waiseninternat Schukovka. Spiel und Spaß für Kinder standen am „Tag der offenen Tür“ im Mittelpunkt. Eingeladen in das Tönebön-Camp hatte der „Verein der Freunde für Kinder in Brjansk“, um der Öffentlichkeit Gelegenheit zu geben, die 33 russischen Mädchen und Jungen kennenzulernen, die eingeladen waren zu einem zwölftägigen Erholungsurlaub.

veröffentlicht am 21.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Die durch einige Sponsoren bezuschusste und gut besuchte Veranstaltung wurde mit viel Musik abgerundet. Das Duo „Sunflower“ aus Bad Münder begeisterte die Besucher mit Oldies, Rock ’n‘ Roll und Schlagern. Die Trommelgruppe „Bongo Bongo“ der Lebenshilfe Hameln bewies trotz der Hitze immense „Schlagkraft“, und die Kinder aus Brjansk präsentierten wie immer ein Konzert. Eine kleine Ausstellung mit Holzarbeiten aus zwei Hobbywerkstätten, der Besuch der Rollerfreunde Weserbergland und die amerikanische Versteigerung eines Fußballs mit Unterschriften der Spieler von Hannover 96 gehörten zu dem bunten Programm. Siegerin der Versteigerung durch Organisator Gerhard Paschwitz war Gesa Kellner. Insgesamt waren bei der Aktion 140 Euro zusammengekommen. Weitere 500 Euro hatte Peter Ehlerding aus Hameln im Vorfeld für den Verein gesammelt.

Während ihres Aufenthalts in Hameln haben die 11- bis 17-Jährigen unter anderem das Rasti-Land, den Zoo Hannover, das Südbad Hameln, den Hochseilgarten Lauen-stein, den Hamelner Schützenverein und die Polizeiwache Hameln besucht. Sie haben aktiv teilgenommen an der WM-Aktion des Stadtmarketings Hameln und eine Kanutour unternommen.

Geschicklichkeit ist beim Zertrümmern von Zuckerwürfeln gefragt (Bild links). Die Trommelgruppe „Bongo Bongo“ der Lebenshilfe beweist auch bei Hitze Schlagkraft (rechts).

2 Bilder

Fotos: sto



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