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Projekt der Schule für Gesundheit für Senior-Schläger-Wohnprojekt

Hilfe für Obdachlose und Arme

Hameln. In der Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales – einem Schulzweig der Elisabeth-Selbert-Schule Hameln – wird der Blick auf den Menschen geschult. Neben dem eigenen Wohl steht das Wohl des andern im Mittelpunkt der Verantwortung.

Manche Menschen leben bei allen Temperaturen draußen, andere stehen kurz vor dem Wohnungsverlust, manche leben armselig in engen vier Wänden, wieder andere stecken im persönlichen Schicksalskreislauf der Verarmung. Wer und wie auch immer. Ohne Ansehen der Person brauchen diese Menschen Anerkennung, Zuwendung und Hilfe.

veröffentlicht am 30.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:41 Uhr

Geschenk-Übergabe auf dem Hof des Senior-Schläger-Hauses: V. li.

Zahlreiche Beratungsnamen finden sich in der Kartei der Wohnungslosenhilfe des Landkreises Hameln im Senior-Schläger-Haus Ostertorwall/Ecke Mühlenstraße. Unter dem Motto „Jeder Mensch braucht eine Wohnung“ gibt das unter dem Dach der Diakonie arbeitende, im Dezember 2009 neu bezogene Haus mit seiner aktiven Mannschaft aus Haupt- und Ehrenamtlichen Hilfestellung zur Integration von Obdachlosen und Menschen, die in Not geraten sind.

Für den einen ist es eine Rechtsberatung, für den anderen eine Übernachtung oder ein Frühstück. Hinter jedem „Fall“ in der Kartei steckt ein Gesicht, eine Geschichte, ein Auftrag an alle, die so viel an Zeit, Kraft, Geld und Gütern haben, dass sie leichten Herzens davon abgeben können.

Zum zweiten Mal bat das Berufsschulpfarramt mit Pastor Fricke-Zieseniß in der Schulgemeinde um Unterstützung der Wohnungslosenhilfe. Neben Kleidung konnten warme Decken, feste Schuhe oder anderes gespendet werden. Besonders engagiert haben sich die Schüler und Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ EG am Standort Langer Wall). Sie überbrachten die Spenden und freuten sich über das herzliche Dankeschön der Mitarbeiter des Senior-Schläger-Hauses. Mehdi, ein aus dem Kosovo stammender Schüler aus Grohnde, brachte es auf den Punkt: „Ich weiß, wie das ist, wenn man arm ist. Also helfe ich.“



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