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Hat Verkauf der Rexam-Glassparte Auswirkung auf Obernkirchen? / Seiffert: Müssen abwarten

Heye-Glas: "Wir wissen selber noch nichts"

Obernkirchen (rnk). Welche Auswirkungen der Verkauf der Glassparte des Bad Münderaner Rexam-Konzerns an den irischen Hersteller Ardagh Glass Group auf den Obernkirchener Standort haben wird, ist ungewiss. "Wir wissen selber noch nichts genaues", erklärte gestern Patric Edel. Der Pressesprecher von Heye-Glas verwies auf die Internet-Seiten und die dort stehende Erklärungder Ardagh- Gruppe.

veröffentlicht am 14.03.2007 um 00:00 Uhr

Vorgestern hatte die Ardagh Glass Group bekannt gegeben, dass sie sich mit dem Rexam-Konzern geeinigt habe, deren Behälterglasproduktion für 660 Millionen Euro zu übernehmen. Die Transaktion bedarf allerdings noch der Zustimmung der Behörden in Deutschland und Polen. Dem irischen Konzern gehört bereits die Glashütte Heye in Obernkirchen. Derzeit betreibt Ardagh neun Glashütten in Deutschland, Italien, Polen sowie Großbritannien und beschäftigt 3300 Mitarbeiter. Nach der Akquisition wird die Ardagh Group mit 22 Glashütten in sieben Ländern ein jährliches Umsatzvolumen von 1,25 Milliarden Euro erwirtschaften. So steht es jedenfalls auf der Internet-Seite der Heye-Glas, auf die Pressesprecher Edel gestern verwies. Darüber hinaus werde es keine Erklärungen der Geschäftsleitung geben. Edel: "Wir sind an diesem Kauf nur am Rande beteiligt, denn nicht Heye-Glas ist der Käufer, sondern die Ardagh Group." Auch Stephan Seiffert verwies gestern auf die Presseerklärung der Ardagh Gruppe: "Wir wissen nur das, was dort steht", erklärte der Betriebsratsvorsitzende auf Anfrage. Jetzt gelte es abzuwarten, was das Kartellamt zu dem Kauf sagen würde: "Alles andere wäre reine Spekulation. Und die bringt im Moment niemandem etwas." Wie sich der Verkauf auf den Standort Obernkirchen auswirken werde, dazu könne er daher zurzeit nichts sagen.



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