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Nach Stilllegung: Wie viele Mitarbeiter werden entlassen? / Betriebsratchef: "Weniger als 18"

Heye-Glas: Entscheidung Ende des Monats

Obernkirchen (rnk). Auch knapp zwei Monate nach der Ankündigung von Heye-Glas, die älteste Produktionslinie zu schließen und damit 24 Arbeitsplätze zu streichen, wird zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat weiter verhandelt. Betriebsratsvorsitzender Stephan Seifert geht davon aus, dass die Zahl der gestrichenen Stellen kleiner ausfällt als die zuletzt genannten 18.

veröffentlicht am 07.02.2007 um 00:00 Uhr

Der Hintergrund: Da sechs der 24 Stellen ohnehin vakant sind, sollen sie nicht wieder besetzt werden. Damit bleiben 18 Arbeitsplätze. Mit einer Woche Verhandlungen rechnete Betriebsratschef Stephan Seifert Anfang Dezember, jetzt geht er von einem Ergebnis Ende diesen Monats aus. Doch dafür, so Seifert, "sind weniger betroffen, als anfangs befürchtet." Soll heißen: Es werden weniger als 18 entlassen. Konkrete Zahlen will Seifert nicht nennen, "aber wir sind auf einem guten Wege." Bisher seien indes weder Sozialplan noch Interessensausgleich unterschrieben, sei dies geschehen, dann werde man auch mit den betroffenen Firmenangehörigen sprechen. "Das eine oder andere ist noch unklar", erklärt Seifert, der im Gespräch mit unserer Zeitung Kritik an der Geschäftsführung übte: Es sei "keine gute Politik" gewesen, kurz vor Weihnachten die Nachricht vom Personalabbau zu verkünden. Damit seien damals "Fakten" geschaffen worden, die für manchen Mitarbeiter zu einem eher unruhigen Weihnachtsfest geführt hätte. Seifert: "Das hätte man besser gestalten können." Heye-Glas Pressesprecher Patric Edel lehnte eine Stellungnahme ab.

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