weather-image
16°
Shakespeares Irrungen und Wirrungen aus dem Sommernachtstraum als Musical in Herrenhausen

„Hey, William, das hier ist extra für Dich!“

Hannover (jlg). William Shakespeare (1564–1616) hätte sicher seine Freude daran gehabt, seinen „Sommernachtstraum“ als Musical im 21. Jahrhundert auf der Bühne des Herrenhäuser Gartentheaters zu sehen. Wenn er jetzt von oben zuschaut (der werte Herr Künstler hat ja gestern vor 394 Jahren das zeitliche gesegnet), dann sei ihm zugerufen: „William, das ist für Dich!“ Und noch besser: Für alle anderen auch: „Sommernachtstraum“ als Musical!

veröffentlicht am 22.04.2010 um 16:48 Uhr

Über 20 Mal wird der Sommernachtstraum in den Herrenhäuser Gärten aufgeführt. Premiere feiert die Neu-Inszenierung des Musicals, das bereits vor sechs Jahren schon einmal Zehntausende Zuschauer in die Gärten lockte und nunmehr von Heiner Lürig und Heinz-Rudolf Kunze komplett überarbeitet wurde, am Freitag, 30. Juli, 20 Uhr. Und das ist erst der Anfang einer fünf Sommer dauernden Partnerschaft denn: Bis 2014 wird das Autorenteam Kunze/Lürig in Kooperation mit Hannover Concerts das Thema Shakespeare in einer Musical-Trilogie präsentieren.

Vor sechs Jahren wurde das Sommernachtstraum-Musical uraufgeführt. Wie „Kleider machen Liebe oder Was ihr wollt“ bescherte es Zuschauern aus ganz Norddeutschland vergnügliche Sommerabende. Schon damals entwickelten Kunze und Lürig die Idee, sich dem Thema Shakespeare in Musicalform langfristig zu widmen. Die Trilogie vervollständigt das neue Stück von Kunze und Lürig: Der „Sturm“ gilt als die vergeistigste und rätselhafteste Komödie Shakespeares, aus dem Kunze und Lürig eine in den Weltraum verlegte Science-Fiction-Handlung machen. Im Mittelpunkt des Musicals, das 2011 uraufgeführt werden soll, steht der Zauberer Prospero, dem der Luftgeist Ariel dient.

Aber bis dahin ist es ja noch weit. In diesem Sommer gibt’s erst einmal den neuen Sommernachtstraum. „Shakespeare und unsere regionalen Künstler verbinden sich perfekt im Gartentheater. Ich bin überzeugt, dass die Aufführungen Kultstatus erreichen können. Lürigs eingängige Kompositionen und Kunzes Wortwitz und Wort-gewalt bürgen dafür. Und mit Hannover Concerts haben wir einen zuverlässigen örtlichen Partner an der Seite“, betonte Hannovers Kulturdezernentin Marlis Drevermann bereits im vergangenen Jahr.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare