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Bückeburger als Notfallhelfer in Wien

Heute zur EM - ASB Bückeburg ist dabei

Bückeburg (mig). Am morgigen Sonnabend, 7. Juni, wird die Europameisterschaft "EURO 2008" um 18 Uhr mit der Begegnung Schweiz-Tschechien in Basel eröffnet. Wenn dann am Sonntag in Wien Gastgeber landÖsterreich sein erstes EM-Spiel gegen Kroatien hat, wird auch eine 24-köpfige Gruppe des ASB Hannover-Land/Schaumburg, Stützpunkt Bückeburg, vor Ort sein. Die ehrenamtlichen Kräfte reisen am heutigen Freitag ab und sollen vor allem bei Public-Viewing-Veranstaltungen Hilfe leisten.

veröffentlicht am 06.06.2008 um 00:00 Uhr

Auf dem Weg zur EM: ASB-Kreisverbands-Chef Cord Koller (v.r.) ve

Aufgerufen zu der grenzüberschreitenden Kooperation hatte der Dachverband "Samariter International" (SAINT). Drei Wochen lang werden die Schaumburger den örtlichen Helfern zur Hand gehen. "Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, unsere Hilfe anzubieten", sagt Cord Koller, Vorsitzender des Kreisverbands. "Aus unserer Historie heraus sind wir dem Sport besonders verbunden. Wir arbeiten mit vielen örtlichen Vereinen und auch mit Hannover 96 zusammen." Ein besonderes Plus bei der Bewerbung: Die heimischen Retter haben schon bei zahlreichen Großveranstaltungen Sanitätsdienste geleistet und wurden auch bei der WM 2006 eingesetzt. "Ich war damals in Hannover dabei, es war eine tolle Atmosphäre", erzählt Dienststellenleiter Dirk Düning. Trotz vieler Warnungen habe es kaum Gewalt unter den Fans gegeben. "So eine Stimmung erwarte ich auch in Österreich." Eine besonders schöne Erinnerung haben die Verantwortlichen an eine WM-Viewing-Veranstaltung in Barsinghausen - die Stadt ist Sitz der ASB-Geschäftsstelle und des Niedersächsischen Fußballverbandes. Cord Koller: "Damals kamen rund 40 000 Besucher; dieses Erlebnis hat auch den letzten Nicht-Fußballbegeisterten überzeugt und gab die Initialzündung." Auch wenn sich die ehrenamtlichen Helfer schon auf den EM-Einsatz freuen, neidisch sollte niemand sein: Die Schaumburger werden nur im Außenbereich eingesetzt und bekamen bisher auch keine Freikarten. Die Unterbringung erfolgt in Jugendherbergen, Kost und Logis sind frei. "Wir werden uns aber sicher die Stadt und die Sehenswürdigkeiten ansehen, und es kommen bestimmt viele Kontakte zustande", sagt Jörg Brockhoff.

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