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VfL Bückeburg Gastgeber für den TSV Burgdorf / Anstoß um 20 Uhr

Heute Kracher im Jahnstadion: Spitzenreiter gegen Tabellenzweiten

Bezirksoberliga (ku). Schon wieder ein Kracher im Bückeburger Jahnstadion: Heute um 20 Uhr erwartet der Spitzenreiter Bückeburg den Tabellenzweiten aus Burgdorf.

veröffentlicht am 19.09.2008 um 00:00 Uhr

Martin Prange (l.) ist mit seiner Erfahrung der Kopf im Team des

VfL-Trainer Timo Nottebrock setzt dabei auf die zuletzt soüberzeugende Heimbilanz: "Natürlich freuen wir uns auf das Spitzenspiel der Staffel. Wann hat es das zuletzt gegeben, dass im Jahn- stadion der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten spielt? Wir wollen dabei mit aller Macht unsere Heimstärke demonstrieren, die sich ja durchaus sehen lassen kann. 8:1 Tore und neun Punkte aus drei Spielen ist schon eine Hausnummer." Konzeptionell will Timo Nottebrock an seinem bewährten Konzept festhalten, den Gegner durch permanentes Überzahlspiel gehörig unter Druck zu setzen und ihn dadurch zu Fehlern zwingen. Allerdings wird das am Freitagabend kein Zuckerschlecken, denn die Gäste aus Burgdorf stellen ein Team, das mit guten Einzelspielern geradezu gespickt ist. "Ich möchte sehen, dass wir selbstbewusst auftreten, und dabei zeigen, wie weit wir zum jetzigen Saisonzeitpunkt sind." Und beim nächsten Satz des Bückeburger Trainers schwang fast so ein bisschen Kritik an seiner Mannschaft mit. "Nach den beiden letzten, schwächeren Spielen werden die Zuschauer heute eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz erleben. Eine Einheit, die sich zerreißen wird und auch spielerisch wieder einenSchritt in die richtige Richtung machen muss!" Zu Trainer Pigulla hat Timo Nottebrock seit langem ein hervorragendes Verhältnis, tauscht sich regelmäßig telefonisch mit ihm aus. "Da werden wir wohl in der Woche die eine oder andere Überraschung einstudieren müssen." Klar, dass das Team dabei auch den Grundstein für die Geburtstagsparty zum "Dreißigsten" von Kapitän Martin Prange am folgenden Samstag legen will. Trainer Pigulla erhielt in der Vorwoche einen kleinen Dämpfer, kam ausgerechnet in Stelingen nicht über ein mageres 0:0 hinaus. Hierbei lief Burgdorf immer wieder vor die Stelinger Betonwand. Ulrich Pigulla: "Wir haben gegen den ersatzgeschwächten TSV Stelingen alles versucht, aber gegen die massive Abwehr des Gegners war einfach kein Durchkommen." Als die bislang besten Torschützen im Pigulla-Team konnten Elvedin Sabotic und Ayhan Yeldan je zwei Treffer erzielen, Marc Jenkins war mit vier Toren der erfolgreichste Angreifer. Auch sie mit Ladehemmungen. In der zweiten Runde dann Power-Play, dabei wurden etliche gute Szenen versiebt. Michael Rodriquez brachte es fertig, völlig freistehend zu vergeben. Einhelliger Tenor im Lager der Burgdorfer: Um heute in Bückeburg zu bestehen, muss eine deutliche Leistungssteigerung kommen.

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