weather-image
18°
Landschaftsplanerin hat Papier erstellt / Bürger-Vorschlag: Parkplätze verlängern / Bis zu 10 000 Euro im Topf

Heute im Rat: Neues Gesicht fürs Gemeinschaftshaus

Buchholz (tw). Wie soll der Eingangsbereich vorm Dorfgemeinschaftshaus in Zukunft aussehen? Diese Frage, die Ende April bereits für viel Diskussionsstoff sorgte, wird am heutigen Dienstag, 22. Mai, ab 19 Uhr entschieden - dann nämlich trifft sich der Rat unter Vorsitz von Hartmut Krause (WiB) an der Bückebergstraße. Was den Politikern ihre Entscheidung leichter machen soll: "Landschaftsplanerin Ursula Gruchmann von der Beschäftigungsgesellschaft hat einen (Pflanz-)Plan erarbeitet, der zur Sitzung vorliegen soll", berichtet der Bürgermeister auf Anfrage.

veröffentlicht am 22.05.2007 um 00:00 Uhr

Darüber hinaus hat er selbstc eine plastische Zeichnung anfertigen lassen, die zeigt, wie sich der Eingangsbereich inclusive der neu zu beschaffenden Außenuhren-Kombi und des gleichfalls neu zu beschaffenden Bekanntmachungskastens (wir berichteten) künftig darstellen wird. Indes: Die Idee zu dem möglicherweise größten Eingriff kommt laut Krause von Andreas Vogt: "Mein Nachbar", sagt der Chef des Ortsparlaments, "hatte die Idee, die Parkplätze vor dem Gebäude um etwa einen Meter in die Böschung hinein zu vertiefen". Eine gute Idee wie Krause meint. Denn dadurch könnte sicher gestellt werden, dass lange Pkw den hinter den Plätzen verlaufenden Bürgersteig nicht versperren. Was dieÜberlegungen der Politiker zum Neugestalten des Eingangs betrifft, "sind die bei Frau Gruchmann auf fruchtbaren Boden gefallen", sagt der Bürgermeister. Wie berichtet, schwebt dem Rat das Lichten des Altgrüns und die Anlage eines Steingartens vor. Krause: "Auch Frau Gruchmann hat uns davon abgeraten, den Zugang zum Haus in die Mitte des Vorgartens zu verlegen - allein schon, weil der Aufgang kurz und damit zu steil wäre." Außerdem habe die Landschaftsplanerin vorgeschlagen, zwei kleinere Bäume vor den Holzvorbau am Eingang zu setzen und zumindest einen Teil der derzeitigen Rasenfläche zu erhalten. Für den von den Bürgervertretern gewünschten Steingarten empfehle es sich, Sandstein aus der Region zu verbauen. Krause zufolge, will sich die Gemeinde die Gesamtmaßnahme etwa 18 000 Euro kosten lassen. In der Summe sind bereits die Kosten für die neue Außenuhren-Kombi und den neuen Bekanntmachungskasten enthalten. Bleiben für die Neuanlage des Grünbereichs bis zu 10 000 Euroübrig. Der Bürgermeister: "Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Geld hinkommen werden." Denn zum einen arbeitet die Beschäftigungsgesellschaft günstig, zum anderen will der Rat die Rodungsarbeiten selbst erledigen. Mit dem Projekt soll möglichst bald nach der Einweihung der Boulebahnen, in jedem Fall aber noch vor dem Start der Sommerferien (2. Juni) begonnen werden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare