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Ab 14 Uhr können erneut fünf Milliliter Blut gespendet werden

Heute gilt es : Zweiter Teil der Typisierung im Palais beginnt

Bückeburg (rc). Heute gilt es wieder! Um 14 Uhr beginnt Teil II der Aktion "Bückeburg - eine Stadt lässt sich typisieren" im Palais. Bis 17 Uhr können sich all diejenigen, die beim vergangenen Mal keine Zeit hatten oder anderweitig verhindern waren, ihre fünf Milliliter Blut abzapfen lassen, dessen Daten anschließend in der Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gespeichert werden. Und wie beim ersten Mal gilt: Jeder wird gratis typisiert - inzwischen sind insgesamt rund 55 000 Euro auf dem Spendenkonto gelandet, die trotz des großen Erfolgs bei der ersten Aktion, als 863 Bürger kamen, noch nicht ausgegeben worden sind.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

Auch für die zweite Typisierungsaktion hat Fürst Alexander (l.)

Der Initiativkreis rechnet damit, dass heute deutlich weniger Bückeburger ins Palais kommen, setzt aber darauf, dass insbesondere Schüler und Bundeswehrsoldaten kommen. Die Bundeswehr hat bereits zugesagt, dass ein größeres Kontingent kommt - immerhin dürfen die Soldaten sich während der Dienstzeit typisieren lassen. Sogar ein Bus-Shuttle ist vom Flugplatz Achum nach Bückeburg eingerichtet. Hier noch einmal das Wichtigste imÜberblick: Typisiert wird von 14 bis 17 Uhr im Palais der Dr.-Kurt-Blindow-Schulen an der Herminenstraße. Am Gebäude stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Der Zugang zu den Räumlichkeiten ist ausgeschildert. Typisieren lassen kann sich jeder im Alter zwischen 18 und 55 Jahren. Auch Spendewillige kurz vor Erreichen der Altersgrenze kommen nicht vergebens, da man noch sechs Jahre in der DKMS-Datei als Spender gespeichert werden kann. Für spezielle Fragen steht Prof. Dr. Heinrich Bodenstein in einem separaten Bereich zur Verfügung. Niemand muss für die Typisierung bezahlen. Die Bezahlung von 50 Euro ist durch das Sammeln der Spenden gedeckt, egal wie viele kommen. Die Typisierung ist natürlich nicht nur auf Bückeburger beschränkt - jeder kann kommen. Bei der Typisierung selbst werden vonÄrzten und ausgebildeten Helfern fünf Milliliter Blut aus einer Vene gezogen. Da ist alles. Das Blut wird später analysiert, die Daten in der Datenbank der DKMS gespeichert. Erst wenn man bei einem Abgleich als Stammzellenspender in Betracht kommt, werden weitergehende Untersuchungen in die Wegegeleitet. Wird man als Spender ausgesucht, werden in 80 Prozent der Fälle aus dem Blut Stammzellen gefiltert, deren Produktion vorher durch spezielle Medikamente angeregt wurde. Das Spendenkonto unter der DKMS-Regie bleibt auchüber die zweite Aktion hinaus noch eine Weile geöffnet: Konto-Nr. 321910 200 bei der Sparkasse Schaumburg, BLZ 255 514 80.

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